Mit dem richtigen Wertpapierdepot bares Geld sparen


  1. #1
    Aktionär

    Mit dem richtigen Wertpapierdepot bares Geld sparen

    Aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen für Fest- und Tagesgeldkonten rücken Aktien bei Anlegern immer stärker in den Mittelpunkt. Neben Kursgewinnen winken bei vielen Papieren noch attraktive Dividendenzahlungen. Wer Aktien oder Fonds kaufen möchte, benötigt hierfür ein Wertpapierdepot. Aufgrund des großen Angebots gestaltet sich die Suche nach dem besten Angebot mitunter schwierig. Wer sich bei einem Vergleich ausschließlich mit den Preisen beschäftigt, muss mit Zusatzkosten rechnen.

    Wer nicht vergleicht, zahlt drauf

    Bei all den Gebühren, Flatrates und Fußnoten ist es nicht immer einfach, zu sagen, was ein Wertpapierdepot wirklich kostet. Deshalb ist ein genauer Vergleich von großer Bedeutung. Die Stiftung Warentest hatte zuletzt 2013 den Markt untersucht und dabei Preisunterschiede von bis zu 800 Euro jährlich ermittelt. Die Kosten wurden anhand eines Testdepots mit einem Volumen von 30.200 Euro untersucht, wodurch sich mit dem günstigsten Depot im Vergleich zum teuersten eine um drei Prozent höhere Rendite erzielen ließ.

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    Direktbanken zumeist günstiger

    Die Kosten eines Wertpapierdepots setzen sich grundsätzlich aus den Verwaltungs- und Transaktionsgebühren zusammen. Letztere setzen sich wiederum aus den Kosten der jeweiligen Bank, des Börsenplatzes sowie bei Fonds aus dem Ausgabeaufschlag zusammen. Einsteiger wenden sich oftmals direkt an ihre Hausbank, um sich persönlich über die Möglichkeiten beraten zu lassen. Allerdings lassen sich Banken diese Beratung fürstlich bezahlen. Aktienkäufe sind hier um einiges teurer als im Internet. Zudem verlangen viele Filialbanken eine Kontoführungsgebühr. Dagegen wird bei Direktbanken in der Regel darauf verzichtet.

    Wer auf eine persönliche Beratung nicht verzichten will, kann dennoch sparen. So bietet beispielsweise die Postbank unter gewissen Bedingungen ebenfalls ein kostenloses Wertpapierdepot an. Ein ausführlicher Testbericht zum Depot der Postbank findet sich unter www.forexbroker.de.

    Vergleich der Konditionen oftmals schwierig

    Auf eine Beratung müssen Anleger auch bei Direktbanken nicht immer verzichten. Die etablierten Häuser bieten oftmals zumindest eine telefonische Beratung an. Allerdings wird dieser Service in der Regel extra berechnet. Bei reinen Online-Portalen können sich Einsteiger mittels Webinaren oder Schulungsvideos weiterbilden.

    Die Konditionen eines Depots hängen stark vom Handelsvolumen, dem Anlagetyp sowie den bevorzugten Produkten ab, was den Vergleich oftmals schwierig macht. Neulinge sollten sich deshalb darüber in Klaren sein, welche Produkte in erster Linie gehandelt werden. Wer lediglich in einen Fonds investieren und diesen über einen längeren Zeitraum halten möchte, kann die Kosten relativ einfach berechnen und mit anderen Anbietern vergleichen. In diesem Fall sollte möglichst ein Depot ohne Verwaltungskosten gewählt werden. Werde dagegen häufig Papiere gekauft und wieder abgestoßen sind vor allem die Transaktionskosten von Bedeutung. Einige Online Broker bieten hierfür Festpreise schon ab 6 Euro an.

    Einsteiger sollten neben dem Preis auch auf das Informationsangebot eines Brokers achten. Zudem ist eine einfach zu bedienende Handelsplattform wichtig. Bei einigen „Billig-Anbietern“ fallen zusätzliche Kosten an, die bei anderen Brokern bereits inklusive sind. Zu beachten ist außerdem, dass die Flatrates zumeist nur für den außerbörslichen Handel gelten. Hier entfallen dann zwar die Börsengebühren, dafür sind die Kurse oftmals schlechter. Die für den Handel an einem Börsenplatz erhobenen Preise werden von jeder Depotbank unterschiedlich berechnet, sodass es auch hier zu Abweichungen kommen kann. Wer also den Schritt an die Börse wagen möchte, sollte sich vorab ausreichend Zeit für die Suche nach dem richtigen Depot nehmen.

    Geändert von Aktionär (28.04.2015 um 14:43 Uhr)

  2. #2
    Scott


    Ich habe das Postbank Konto mit freien Depot. Habe dies irgendwie weil ich Selectkunde bin erhalten, jetzt fragt mich nicht wie wird man das ;-) keine Ahnung auf einmal war ich es und hatte das Depot habe dann von meinem kostenpflichtigen alles rüber holen lassen... da hat mir auch der freundliche Postfrosch bei geholfen....

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