Als die Woche der Notenbanken könnte man die aktuelle Handelswoche durchaus deklarieren. Denn insbesondere die US-Notenbank FED sowie die japanische BoJ werden neben der RBNZ und CBR einen zum Besten geben.

Um gleich zu Beginn die Verwirrung der Abkürzungen zu entschlüsseln, hier ein Bild mit den ausgeschriebenen Bezeichnungen der entsprechenden Notenbanken. Und so sei neben den BIG BANKs auch auf Neuseeland und eben Russland verwiesen.

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Morgen wird es also wieder einmal um die FED und ihre weitere Ausrichtung in 2016 gehen. Die Unsicherheiten sind groß und so waren es insbesondere die Nachwirkungen der Leitzinsanhebungen vom Dezember des letzten Jahres, welche die Märkte in gehörige Wallungen brachten. Es ist diesmal allerdings davon auszugehen, dass es keine Zinserhöhung geben wird. Die nachfolgenden Statements auf der Pressekonferenz sollten jedoch aufmerksam beobachtet werden, da insbesondere eine mögliche Bereitschaft, doch wieder schneller als erwartet an der Zinsschraube zu drehen, dem US-Dollar auf breiter Front antreiben könnte.

Dies bringt mich zum getitelten Währungspaar USD/JPY. In der vergangenen Woche ereignete sich hierbei ein Tagesgewinn von über 2%. Hintergrund war, neben schwachen Wirtschaftsdaten, die Gerüchte um die BoJ, welche negative Zinsen für ihr Kreditprogramm der Finanzinstitute erwägt. Die Versuche Japans und des damit erkorenen „Abenomics-Programms“ sollen die jahrzehntelange Wirtschaftskrise beenden, doch ob es glücken wird steht auf einem anderen Blatt. Faktisch werden die Bekenntnisse am Mittwoch seitens der FED, doch insbesondere am Donnerstag durch die BoJ, ihre Wirkungen beim USD/JPY entfalten. Faktisch versuchen wir jetzt, den massenpsychologischen Wahnsinn, in einem Preisverlauf zu erfassen. Hierbei soll uns zum einen der BIG Picture Chart auf Monatsbasis und insbesondere der Zoom in den Tageschart Aufschluss über die möglichen Entwicklungen geben. Seien Sie gespannt – Volatilität ist gewiss!

Erlauben Sie mir vorab allerdings noch einen Hinweis. Am Donnerstag (28.04.) findet der erste "LIVE am Markt-Event" von JFD statt. Fortan führen wir dies mindestens 1x monatlich mit verschiedenen Gästen durch.

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Wollen dann doch mal sehen wie sich am Donnerstagmorgen der USD/JPY oder bspw. auch der EUR/USD darstellen wird. Ggf. gibt es hier Chancen im Intraday-Bereich. Doch nunmehr zum großen Chart des FX-Pairs.

Interessant ist zunächst, dass es im Sommer 2015 – am früheren Hochpunkt des Jahres 2007 (vor der Finanzmarktkriese!) – zu einer nahezu punktuelle Umkehr gekommen ist. Der Widerstandsbereich von 124,00 bis 126,00 JPY sollte folglich gerade auf der Oberseite und unter langfristigen Gesichtspunkten eine erhöhte Beachtung finden. Doch aktuell befindet sich der USD/JPY mehr als 1.000 Pips tiefer und somit scheint die Suche nach einem Boden noch nicht abgeschlossen oder doch? De facto dürfte die BoJ bei neuerlichen Preisen unterhalb von 110,00 JPY unveränderte Interventionen betreiben, sodass ein nachhaltiger Rückgang in den zweistelligen Preisbereich beinahe ausgeschlossen scheint. Letztlich kann sich eine Notenbank jedoch nicht gegen diesen riesen Markt mit einem täglichen Umsatz von über 5 Billionen USD (5.000.000.000.000 USD) entgegenstellen. Wie dies bspw. der Crash vom 15. Januar 2015 bzgl. der Schweizer Notenbank (SNB) beweist.

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Die Impulse vom Donnerstag könnte jedenfalls die weitere Richtung vorgeben und so sollte man mit Blick auf den Tageschart folgende Marken beachten:

Über 112,00 JPY verspricht sich weiteres Reaktionspotenzial in Richtung 117,00 bzw. 118,50 JPY. Der YEN dürfte dementsprechend und wunschgemäß im Sinne der BoJ wieder schwächer werden und so die weltweiten Aktien-Indizes, wie insbesondere den NIKKEI225, nach oben ziehen. Somit die laufenden Rücksetzer als Chance verstehen?

Unterhalb von 112,00 JPY bleibt es tricky, insbesondere bei Unterschreitung des Tiefs der Kerze vom 22. April mit Notierungen unter 109,26 JPY, da dann die Risiken einer erneuten Abwertungswelle mitsamt neuen Rücksetzern bis unter das Level von 108,00 JPY zunehmen dürften. Die Bären wären folglich unterhalb von 107,64 JPY wieder klar am Drücker!

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Daily-Chart - Created Using Teletrader

Christian Kämmerer
Head of German Speaking Markets
JFD Brokers – Just FAIR and DIRECT
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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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ÜBER JFD BROKERS:

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JFD Brokers ist eine einzigartige Mischung aus herausragenden Finanzmarktanalysten und erfahrenen Brokerage-Profis, welche einen revolutionären, zukunftsorientierten Ansatz bei der Entwicklung von Online- Trading Technologien und Lösungen beschreitet. Unser Angebot umfasst Margin Trading, Vermögensverwaltung, HFT & quantitative Systeme, physische Devisen (FX) Zahlungen, Prime und IT-Lösungen und ist perfekt auf erfahrene Privatinvestoren und institutionelle Partner zugeschnitten.

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Wir sind der einzige Retail-Broker, der ALLEN KUNDEN (ab einer Mindesteinlage von 500 Euro) den Handel von bis zu 9 Anlageklassen (mit mehr als 800 Finanzinstrumenten) innerhalb einer einzigen Handelsplattform, mit einem einheitlichen institutionellen Pricing (börsenechte Spreads / Core Spreads) und einer einheitlichen STP/DMA Ausführungsart bietet. Sie profitieren mit JFD Brokers von Interbank-Core Spreads, niedrigen Tradingkosten, kompletter Anonymität, vollständiger Transparenz, hoher Liquidität und einem 100% DMA/STP Konto. Dieses bietet Ihnen einen extrem latenzarmen Zugang zu mehr als 15 Tier1 Liquiditätsanbietern, sowie zu mehr als 80 Primärbörsen, MTFs bzw. sekundär Derivate- & Warenbörsen, bzw. Dark- & Lightpools.

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