EUR/USD Intraday


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  1. #121
    FXCM Research
    Geht der Euro in Richtung 1,4500 US-Dollar oder doch zurück zu 1,4000 US-Dollar?

    Am gestrigen Handelstag führte der EUR/USD-Kurs zunächst wie erwartet seine Abwärtsbewegung fort. Die Unsicherheit unter den Marktteilnehmern sorgte zeitweise für einen Kursrückgang in Richtung 1,4100 US-Dollar, allerdings konnte sich der EUR/USD-Kurs dann stabilisieren und es kam zu einer verstärkten Kaufbereitschaft. Es wird spekuliert, dass viele Staatsfonds die Möglichkeit beim Schopfe packten, den Euro günstig zu kaufen. Die Stimmung im Bezug auf die Verabschiedung neuer Sparpakete für Griechenland hellte sich deutlich auf. Aktuell halten die Marktteilnehmer einen positiven Ausgang trotz der Gegenstimmen aus der Opposition für sehr wahrscheinlich. Allerdings sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben. Kurzfristig ist zwar eine Entspannung in Sicht, aber sollte es zu Problemen bei der Umsetzung der Sparreformen kommen, haben wir bereits in wenigen Monat die Schuldenproblematik „reloaded“.

    Ein weiterer Grund für den starken Euro könnte darin liegen, dass die Europäische Zentralbank kurz vor ihrem nächsten Zinsschritt steht, sich die Zinsdifferenz zwischen Euro- und US-Raum dadurch weiter ausdehnt und Euro-Anlagen somit attraktiver werden. Am Ende der gestrigen US-Handelssitzung notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4286 US-Dollar.

    Am heutigen Handelstag steht besonders das US-Verbrauchervertrauen für den Monat Juni im Fokus der Marktteilnehmer. Das Verbrauchervertrauen gibt eine Einschätzung über die aktuelle Lage der US-Wirtschaftsleistung sowie die Lage auf Sechs-Monatssicht ab. Erwartet wird ein marginaler Anstieg auf 61,0, nach 60,8 im Vormonat. Nach den Aussagen von Fed-Chef Bernanke letzte Woche auf der Ratssitzung der Federal Reserve kann es durchaus sein, dass die Interpretation der Daten zu Arbeitslosigkeit, Inflation und Einkommen nicht besonders gut ausfallen.

    Technisch bleibt der übergeordnete Trend bearish. In der Zone zwischen 1,4300 US-Dollar und 1,4330 US-Dollar trifft das Währungspaar auf einen starken Widerstandsbereich. Ein dynamischer Bruch dieser Zone würde das Währungspaar in Richtung der Marke bei 1,4440 US-Dollar führen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Kreuzwiderstand bei 1,4500 US-Dollar das Kursziel auf der Oberseite ist. Auf der Unterseite ist der EUR/USD-Kurs zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar gut unterstützt. Ein nachhaltiger Bruch dieses Bereichs würde den EUR/USD-Kurs in Richtung 1,4020 bis 1,4000 US-Dollar führen und darunter dann bis 1,3860 US-Dollar.
    Die Grundtendenz ist aktuell neutral. Kurse über 1,4500 US-Dollar sind bullish, Kurse unter 1,4100 bis 1,4070 bearish zu werten. Der Speculative Sentiment Index (SSI) ist aktuell neutral einzuschätzen, allerdings deutet der Umschwung von -1,41 zu 1,09 daraufhin, dass eher fallende Kurse zu favorisieren sind.



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    Wichtige Marken:

    Support: 1,4020 – 1,4000 USD | 1,4100 – 1,4070 USD

    Resist: 1,4440 USD | 1,4300 – 1,4320 USD

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    Wirtschaftsdaten:


    Deutschland: GfK-Verbrauchervertrauen, 5,7, erwartet 5,3

    Großbritannien: Bruttoinlandsprodukt, erwartet 0,5%

    USA: Verbrauchervertrauen Juni, erwartet 61,0

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    Jens Klatt
    Marktanalyst FXCM Deutschland
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  2. #122
    FXCM Research
    Griechenland-Optimisten treiben den EUR/USD-Kurs in Richtung 1,4500 US-Dollar

    Im Laufe des gestrigen Handelstages hat der EUR/USD-Kurs den Bereich zwischen 1,4300 und 1,4340 US-Dollar dynamisch überschritten und Kurs auf die Marke bei 1,4400 US-Dollar genommen. Fundamental dürften hierfür besonders die schlechten Daten zum US-Verbrauchervertrauen und der zunehmende Optimismus in Hinblick auf die heute anstehende Abstimmung im griechischen Parlament zum viel diskutierten und für weitere Finanzhilfen nötigen Sparpaket sein. Auch die Andeutungen von EZB-Chef Jean-Claude Trichet in seiner Rede in Amsterdam am gestrigen Nachmittag, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in den nächsten Wochen den Leitzins anheben werde, trieb die europäische Gemeinschaftswährung. Die steigende Zinsdifferenz macht Euro-Anlagen attraktiver gegenüber ihren US-amerikanischen Pendants. Am Ende der US-Handelssitzung notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4369 US-Dollar.

    Für den heutigen Handelstag stehen einige wichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Besonders jene aus der Eurozone dürften den Markt heute in Atem halten. Hier werden zunächst Daten zum Geschäftsklima bzw. zu den Konsumentenpreisen erwartet. Allerdings dürften sich die Auswirkungen auf das Währungspaar in Grenzen halten. Wie bereits erwähnt, deuten aktuell alle Zeichen auf eine Leitzinserhöhung seitens der EZB hin, unabhängig von anziehenden Preisniveaus. Viel entscheidender und mit entsprechender Spannung erwartet ist die Abstimmung im griechischen Parlament bezüglich der anstehenden Sparreformen. Der Optimismus und die anziehenden Kurse der vergangenen Handelstage nehmen bereits einiges an Aufwärtspotenzial vorweg. Ein Beschluss dürfte allerdings als Katalysator wirken und den Euro entscheidend bewegen.

    Das Überwinden der Zone zwischen 1,4300 und 1,4330 US-Dollar hat weiteres Aufwärtspotenzial zunächst bis 1,4440 US-Dollar freigesetzt. Sollte auch dieser Widerstand gebrochen werden, so stünde als nächstes Kursziel der Kreuzwiderstand bei 1,4500 US-Dollar an. Der einstige Widerstand im Bereich zwischen 1,4300 bis 1,4330 US-Dollar stellt nun einen Unterstützungsbereich dar, dessen Unterschreiten die Kurse in Richtung 1,4250 US-Dollar führen würde. Das Chartbild würde sich für das Währungspaar erst mit einem dynamischen Bruch der Zone zwischen 1,4100 und 1,4070 US-Dollar eintrüben. Aufgrund der aktuellen Aufwärtsdynamik ist dieses Szenario jedoch relativ unwahrscheinlich.

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    Wichtige Marken:

    Support:
    1,4100 – 1,4070 USD | 1,4330 – 1,4300 USD

    Resist: 1,4500 USD | 1,4440 USD


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    Wirtschaftsdaten:

    Deutschland: DIW-Konjunkturbarometer
    Eurozone: Geschäftsklimaindex Juni, erwartet 0,90
    Eurozone: Konsumpreisindex, erwartet 2,3%
    USA: Anstehende Hausverkäufe April, erwartet -26,8%
    Eurozone: Abstimmung im griechischen Parlament zu den Sparreformen


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    Jens Klatt
    Marktanalyst FXCM Deutschland
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  3. #123
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Der EUR/USD-Kurs erreicht wie erwartet die wichtige Marke bei 1,4500 US-Dollar

    Wie ich bereits gestern in der Tagesanalyse erwartet habe und auch im Morning Meeting anmerkte, lag gestern der Hauptfokus der Marktteilnehmer auf der Verabschiedung der Sparreformen im griechischen Parlament. Zwar war das Abstimmungsergebnis knapp, doch das Durchwinken dieser Reform ebnet nun den Weg für weitere Finanzhilfen. Um kurz vor 16:00 Uhr stieg die Volatilität im EUR/USD-Kurs massiv an und innerhalb weniger Minuten sahen wir Kurse um 1,4330 US-Dollar, nur um kurz darauf zurück in Richtung der Marke bei 1,4440 US-Dollar zu laufen. Zum Handelsschluss überwog dann der Optimismus unter den Marktteilnehmern und im 4-Stunden-Chart konnten wir ein starkes Umkehrsignal sehen. Allerdings bleibt aktuell die Marke bei 1,4440 US-Dollar signifikant. Der EUR/USD-Kurs prallte mehrfach an dieser Marke ab und zum Ende der US-Handelssitzung notierte das Währungspaar nahezu punktgenau an dieser. Das Währungspaar ging bei 1,4432 US-Dollar aus dem Handel.

    Auch am heutigen Tag stehen wieder einige sehr interessante Wirtschaftsdaten auf dem Plan. So wird die Arbeitslosenquote für Deutschland veröffentlicht sowie Angaben zum Geldvolumen in der Eurozone für den Monat Mai. Die Auswirkungen beider Veröffentlichungen sollten sich jedoch in Grenzen halten. Das gilt auch für die Veröffentlichungen zu den Erstanträgen für Arbeitslosenhilfe in den USA und dem Einkaufsmanagerindex aus Chicago für den Monat Mai. Die Notenbanken bzw. Notenbankchefs haben durch ihre Äußerungen letzte Woche (Bernanke) bzw. diese Woche (Trichet) bereits vieles vorweggenommen. Eine Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in den nächsten Wochen steht nahezu fest und die Tatsache, dass die US-Wirtschaft angeschlagen ist, ist auch nur noch ein offenes Geheimnis. Kursbewegungen dürften heute primär technischer und sentimenttechnischer Natur sein.
    Aus technischer Sicht setzte das Überwinden der Zone zwischen 1,4300 und 1,4330 US-Dollar weiteres Aufwärtspotenzial bis 1,4440 US-Dollar frei. Diese Marke wurde im Verlauf des gestrigen Handelstages mehrfach getestet und mehrfach kam es dort zu einem Abprall. Allerdings hielt der Unterstützungsbereich zwischen 1,4300 und 1,4330 US-Dollar. Dies war nicht nur aus technischer, sondern auch aus sentimenttechnischer Sicht erwarten, zeigte sich doch, wie ein Großteil der im Gewinn liegenden Long-positionierten Trader im Zuge der starken Kursausschläge aus ihren Positionen geholt wurden. Da nahezu keine offenen Long-Positionen mehr in diesem Bereich vorhanden waren, konnte aus sentimenttechnischer Sicht ein Unterstützungsniveau bei 1,4330–1,4350 US-Dollar ausgemacht werden.

    Auch für den heutigen Tag sind weiter anziehende Kurse zu favorisieren. Mit dem dynamischen Bruch der Marke bei 1,4440 US-Dollar im asiatischen Handel sahen wir zunächst einen Test des Preisniveaus bei 1,4500 US-Dollar. Der hier verlaufende Kreuzwiderstand (im Chartbild: grauer Kreis, Zusammentreffen der orangen und roten Linie) stellt derzeit eine Schlüsselmarke dar. Ein Bruch diesesLevels könnte als Katalysator wirken und das Währungspaar in Richtung 1,4550–1,4580 US-Dollar treiben. Einen guten Unterstützungsbereich findet das EUR/USD-Paar im Bereich zwischen 1,4330 US-Dollar und 1,4350 US-Dollar.

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    Wichtige Marken (30.06.2011):

    Support: 1,4350–1,4330 USD | 1,4440 USD

    Resist: 1,4580–1,4550 USD | 1,4500 USD


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    Wichtige Wirtschaftsdaten (30.06.2011):

    Deutschland: Arbeitslosenquote Mai, erwartet 7,0%
    Eurozone: Geldvolumen Eurozone Mai, erwartet 2,1%
    USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche), erwartet 421.000
    USA: Einkaufsmanagerindex Chicago Juni, erwartet 54,0


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    Jens Klatt
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  4. #124
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Der Optimismus der Euro-Bullen steigt, EUR/USD-Kurs im Aufwind

    Wie bereits gestern erwartet, fand der EUR/USD-Kurs bei der Marke von 1,4500 US-Dollar einen starken Widerstand und es kam zunächst zu nachgebenden Kursen. Sowohl technisch als auch sentimenttechnisch konnte mit einem Rücklauf der Notierungen bis 1,4440 US-Dollar gerechnet werden. Diese Marke wurden von den Marktteilnehmern dann genutzt, um sich für einen erneuten Test des Kreuzwiderstands bei 1,4500 US-Dollar Long zu positionieren. Im zweiten Anlauf gelang es der EUR/USD-Kurs kurzzeitig, die Marke bei 1,4500 US-Dollar zu überwinden, aber ein nachhaltiger Bruch erfolgte zumindest am gestrigen Handelstag noch nicht. Auch fundamentale Daten haben gestern weiter anziehende Kurse im Währungspaar favorisiert. Besonders die sich aufhellenden Aussichten bezüglich der griechischen Schuldenkrise sind hier herauszustellen. Der rigorose Sparkurs, den Griechenland für weitere Finanzhilfen durchzuführen hat, wurde am gestrigen Tag vom griechischen Parlament abgesegnet. Auch die Nachrichten bezüglich einer freiwilligen Beteiligung privater Gläubiger in Höhe von mehr als 3 Milliarden Euro sorgten für Optimismus bei den Euro-Bullen. Besonders der Aspekt der Freiwilligkeit ist hierbei entscheidend, denn damit dürften die Ratingagenturen von einer Herabstufung Griechenlands auf D bzw. einer Bewertung als Zahlungsausfall absehen.

    Auch am heutigen Tage könnte und dürfte es noch einmal heiß hergehen. Zunächst werden die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone veröffentlicht. Auch die Verbraucherstimmung der Universität Michigan steht am Nachmittag auf der Agenda. Der Hauptfokus dürfte jedoch auf dem ISM-Index um 16:00 Uhr aus den USA liegen. Es wird erwartet, dass der Index zum vierten Mal in Folge nachgeben wird. Das ist vorerst keine große Überraschung, misst der ISM als viel beachteter Konjunkturbarometer die gesamtwirtschaftliche Lage. Da er im Mai mit 53,5 ausgegeben wurde, dürften wir uns einer kritischen Marke nähern. Denn nur ein ISM von größer 50 signalisiert Wirtschaftswachstum. Ein Fall unter diese Marke würde beinahe einer Katastrophe gleichkommen und könnte sich für den Greenback äußerst schwächend auswirken. Wir dürfen auf die Ausgabe der Daten entsprechend gespannt sein.

    Aus technischer Sicht steht aktuell besonders die Marke bei 1,4500 US-Dollar im Fokus. Ein dynamischer Bruch dieser Marke würde uns in Richtung der Region zwischen 1,4550 US-Dollar und 1,4580 US-Dollar führen. Eine gute Unterstützung findet das Währungspaar weiterhin bei 1,4440 US-Dollar. Sollte es hier zu einer verstärkten Abwärtsdynamik kommen, so würde sich das Chartbild des EUR/USD-Kurses zunächst stark eintrüben. Wir befänden uns dann weiterhin in einem intakten Abwärtstrend (im Chartbild orange). Ein Abprall am Kreuzwiderstand bei 1,4500 US-Dollar und das anschließende Unterschreiten des aus technischer und auch sentimenttechnischer Sicht so signifikanten Bereichs bei 1,4440 US-Dollar würde das Währungspaar dann ziemlich schnell und geradlinig in Richtung der Marke bei 1,4330 US-Dollar führen.

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    Wichtige Marken (01.07.2011):

    Support: 1,4350–1,4330 USD | 1,4440 USD

    Resist: 1,4580–1,4550 USD | 1,4500 USD


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    Wirtschaftsdaten (01.07.2011):

    Deutschland: Einkaufsmanagerindex Juni, erwartet 54,9
    Eurozone: Einkaufsmanagerindex Juni, erwartet 52,0
    Eurozone: Arbeitslosigkeit Mai, erwartet 9,9%
    USA: Verbraucherstimmung Universität Michigan Juni, erwartet 72,0
    USA: ISM-Index Juni, erwartet 51,8

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    Jens Klatt
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  5. #125
    FXCM Research
    US-Schuldenkrise könnte den EUR/USD-Kurs beflügeln und in Richtung 1,4700 US-Dollar treiben

    Wie erwartet wurde das Geschehen im EUR/USD-Kurs in der letzten Handelswoche durch die europäische Schuldenkrise und am Freitag durch die Veröffentlichung des ISM-Indexes bestimmt. Zu Beginn der Woche hatte sich zunächst noch abgezeichnet, dass der EUR/USD-Kurs seine Abwärtsbewegung der Vorwoche fortführen würde. In seinem Tief notierte das Währungspaar bei rund 1,4100 US-Dollar. Der Optimismus bei den Euro-Bullen überwog jedoch und viele Marktteilnehmer erwarteten einen positiven Ausgang der Abstimmung im griechischen Parlament, welche weitere Finanzhilfen garantieren würde. Die Verabschiedung des Sparpakets fand im griechischen Parlament eine knappe Mehrheit und wirkte als Katalysator für das Währungspaar. Am Donnerstag sorgte die Aussage, dass auch der private Sektor sich freiwillig in Höhe von knapp drei Milliarden Euro an der Bekämpfung der Schuldenmisere Griechenlands beteiligen werde, zusätzlich für weiter anziehende Kurse. Auch die technische Seite beflügelte das Währungspaar. Der Bruch des wichtigen Widerstands bei 1,4440 US-Dollar machte den Weg in Richtung 1,4500 US-Dollar frei. In seinem Hoch notierte der EUR/USD-Kurs sogar bei rund 1,4550 US-Dollar und ging nahe dieser Marke bei 1,4526 US-Dollar aus der Woche. Selbst der überraschend stark gestiegene ISM-Index konnte den Greenback nicht stützen. Die Aussichten für das US-Wirtschaftswachstum hellten sich zwar erstmalig seit längerer Zeit wieder auf. Doch die US-Schuldenproblematik wirft nun ihre Schatten weit voraus und wird auch in der aktuellen Woche im Fokus der Marktteilnehmer stehen.

    Eine Einigung im US-Kongress über eine Anhebung der Schuldenobergrenze ist zwingend nötig, um die drohende Zahlungsunfähigkeit zum 2. August 2011 abzuwenden. Sollte es keine Einigung geben, haben einige Ratingagenturen bereits mit einem drastischen Downgrading der USA auf „D“ und somit mit einer Einschätzung als „Zahlungsausfall“ gedroht. Die Folgen einer solchen Bewertung für das globale Finanzsystem darf man getrost als apokalyptisch bezeichnen. Es ist also in den nächsten Wochen für eine Menge Bewegung gesorgt und eine langweilige Sommerpause ist nicht zu erwarten.

    Auch von konjunkturdatentechnischer Seite darf für die aktuelle Woche einiges an Volatilität erwartet werden. Am Montag werden die Umsätze noch sehr dünn sein, da die US-Amerikaner ihren Independence Day feiern und die US-Börsen geschlossen bleiben. Aber spätestens ab Mittwoch könnte die Volatilität am Markt stark zunehmen. Wichtige Daten vom US-Arbeitsmarkt dürften die Anleger am Mittwoch schon ein wenig auf die beiden ereignisreichen Handelstage am Donnerstag und Freitag vorbereiten. Zunächst folgt am Donnerstag der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). Trotz der griechischen Schuldenkrise wird die EZB den Leitzins höchstwahrscheinlich um 0,25 Prozent auf 1,5 Prozent anheben. Auch wenn Griechenland in den vergangenen Wochen in aller Munde war, so wird die Schulden- bzw. Wirtschaftsproblematik eines Peripheriestaates die EZB nicht davon abhalten, für das gesamte Wohl der Eurozone zu entscheiden und die Preisstabilität zu gewähren. Die am Freitag folgenden Arbeitsmarktdaten, die so genannten Non-Farm-Payrolls, werden mit Sicherheit ebenfalls zu verstärkten Kursausschlägen führen. Die Arbeitsmarktproblematik steht auch weiterhin im Mittelpunkt der US-Wirtschaft.

    Nachdem der EUR/USD-Kurs am Donnerstag und Freitag letzte Woche mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass er die wichtige Marke bei 1,4440 US-Dollar respektiert und nicht erneut unterschreiten will, ist die Grundtendenz im EUR/USD-Kurs aktuell bullish einzuschätzen. Mit einem Unterschreiten der Marke bei 1,4440 US-Dollar hätte das EUR/USD-Paar unmittelbar die Abwärtsstruktur im Tageschart bestätigt (im Chartbild orange) und wäre als nächstes Ziel die Marke bei 1,4330 US-Dollar angelaufen. Nach dem Bruch des Kreuzwiderstands bei 1,4500 US-Dollar befinden wir uns aktuell in der wichtigen Region zwischen 1,4520 und 1,4550 US-Dollar. Ob es sich hierbei um ein nachhaltiges Überschreiten handelt, steht noch aus. Sollte die Marke nachhaltig überschritten worden sein, würde dieser dynamische Bruch weiteres Aufwärtspotenzial bis 1,4700 US-Dollar freisetzen.

    Auch der Speculative Sentiment Index (SSI) favorisiert weiter anziehende Kurse. Aktuell notiert dieser bei -2,16, gleichbedeutend mit der Aussage, dass 68 Prozent der Trader Short positioniert sind. Da der SSI als Kontra-Indikator fungiert, resultiert daraus, dass weiter anziehender Kurse zu favorisieren sind.

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    Wichtige Marken (04.07.–08.07.2011):

    Support: 1,4330–1,4300 USD | 1,4440 USD

    Resist: 1,4700 USD | 1,4550–1,4520 USD


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  6. #126
    FXCM Research
    Der EUR/USD-Kurs und das Warten auf neue Impulse


    Der gestrige Handelstag verlief nahezu wie erwartet. Konnte der EUR/USD-Kurs im asiatischen Handel noch seine Aufwärtsbewegung vom Freitag fortführen und in seinem Hoch bei rund 1,4580 US-Dollar notieren, kam es dann im europäischen Handel zu nachgebenden Kursen und das EUR/USD-Paar pendelte sich wieder beim Eröffnungskurs um 1,4526 US-Dollar ein. Fundamental wurden die nachgebenden Kurse mit einer erneuten Unsicherheit in Bezug auf die griechische Schuldenkrise erklärt. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hatte in Aussicht gestellt, Griechenland auf „selektiven Zahlungsausfall“ herabzustufen. Eine technische und sentimenttechnische Begründung für die nachgebenden Kurse erscheint jedoch realistischer. Der Kursbereich zwischen 1,4550 US-Dollar und 1,4580 US-Dollar war bereits am Freitag in der Tagesanalyse eine starke Widerstandsregion, deren Überwinden aufgrund des mangelnden Volumens gestern nicht gelingen wollte. Um 23:00 Uhr notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4537 US-Dollar.


    Auch für den heutigen Handelstag können von wirtschaftsdatentechnischer Seite nicht viele Impulse für die Währungsmärkte erwartet werden. Am Vormittag stehen der Dienstleistungsindex aus Deutschland sowie der Einkaufsmanagerindex aus der Eurozone, beide für den Monat Juni, auf dem Plan. Beide Indizes werden nahezu unverändert erwartet. Am Nachmittag folgen dann die Industrieaufträge aus den USA für den Monat Mai. Diese werden mit +1,0 Prozent besser erwartet als noch im April, als sie bei -1,2 Prozent notierten. Grundsätzlich darf man gespannt sein, ob die Daten zum Dienstleistungsindex bzw. Einkaufsmanagerindex ähnlich gut ausfallen oder Tendenzen aufweisen wie der gestern sehr gut ausgefallene Sentix-Konjunkturindex. Wirklich spannend dürfte es erst am Mittwoch und Donnerstag werden, stehen dann doch die Arbeitsmarktdaten aus den USA und die Leitzinsentscheidung der EZB auf der Agenda.


    Die technische Ausgangslage hat sich aufgrund der niedrigen Schwankungsbreite am gestrigen Tag nicht wesentlich verändert. Zwar gelang es dem EUR/USD-Kurs nicht, die Marke bei 1,4580 US-Dollar zu überwinden, aber dies war auch aufgrund des niedrigen Handelsvolumens nicht zu erwarten. Somit bleibt festzuhalten, dass das Währungspaar zwischen 1,4550 US-Dollar und 1,4580 US-Dollar weiterhin einen Widerstandsbereich findet. Ein Überwinden würde weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung 1,4700 US-Dollar freisetzen. Auf der Unterseite finden wir weiterhin bei 1,4440 US-Dollar eine signifikante Unterstützungsmarke, deren Bruch zu weiterem Abwärtspotenzial in Richtung 1,4330 US-Dollar führen würde.



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  7. #127
    FXCM Research
    Der Euro vor der nächsten Prüfung – Moody’s stuft Portugal auf Ramschniveau herab

    Am gestrigen Handelstag kam es wie erwartet zu keinerlei Impulsen von wirtschaftsdatentechnischer Seite. Die am Vormittag veröffentlichten Daten zum Dienstleistungsindex aus Deutschland und der Einkaufsmanagerindex aus der Eurozone blieben zwar beide hinter den Erwartungen zurück, doch kann dies kaum für die Kursnotierungen unter 1,4500 US-Dollar verantwortlich gemacht werden. Allerdings gelang es dem EUR/USD-Kurs zunächst, über der Marke bei 1,4440 US-Dollar zu notieren. Hierdurch war das Chartbild durchweg weiter als bullish zu betrachten und auf Intraday-Basis boten sich in Verbindung mit dem Marktsentiment einige schöne Tradingmöglichkeiten auf der Long-Seite. Zum Abend hin trübte sich dann das Chartbild jedoch deutlich ein. Die Ratingagentur Moody's senkte Portugals Bonität um gleich vier Stufen auf Ramschniveau herab. Die Aussicht darauf, dass es nicht bei einem einzigen Finanzhilfepaket für Portugal bleiben wird, resultierend aus dem Misstrauen in die verabschiedeten Sparpakete der Portugiesen, drückte stark auf die Kurse. Am Ende der US-Sitzung notierte das EUR/USD-Währungspaar bei 1,4427 US-Dollar.

    Das Downgrading Portugals durch Moody's zeigt deutlich, dass die europäische Schuldenkrise auf keinen Fall ausgestanden ist. Eine eingehende Beschäftigung mit dem Thema macht spätestens jetzt deutlich, woraus die erhöhte Volatilität im EUR/USD-Kurs in den vergangenen Wochen und Monaten resultierte. Es ging weniger um einen Bailout Griechenlands, als vielmehr um die Frage, was mit anderen europäischen, schuldengeplagten Mitgliedsstaaten geschehen wird, sollte es zu einem „Flächenbrand“ kommen. Man darf gespannt sein, wie die europäischen Mitgliedsstaaten, der IWF und auch die EZB nun reagieren. Am morgigen Tage steht die Leitzinsentscheidung der EZB an, eine Leitzinserhöhung scheint mit nahezu 99,5 prozentiger Wahrscheinlichkeit sicher. Das seit Jahren schwache Wirtschaftswachstum in Portugal könnte die Eurozone neben weiteren Downgradings in ihre nächste Krise führen, nun allerdings circa 3.800 Kilometer weiter westlich.


    Von wirtschaftsdatentechnischer Seite wird heute besonders der ADP-Arbeitsmarktbericht im Blickpunkt der Marktteilnehmer stehen. Der Arbeitsmarkt gilt in den USA immer noch als angeschlagen und sehr fragil. Vor dem Hintergrund der „neuen“ Schuldenkrise in Europa könnten besser als erwartet ausfallende Daten als Katalysator wirken und den EUR/USD-Kurs auf Talfahrt schicken.

    Bei der technischen Betrachtung bleibt festzuhalten, dass der Bruch der Marke bei 1,4440 US-Dollar weiteres Abwärtspotenzial freisetzt. Bereits gestern konnte man sehen, dass es beim Bruch dieser Marke zu stark nachgebenden Kursen, teilweise unter 1,4400 US-Dollar, kam. Erstes Kursziel stellt nun die Marke bei 1,4330 US-Dollar dar. Das Tageschart zeigt, dass es beim Unterschreiten dieser Marke keine wirklichen starken Unterstützungsniveaus mehr bis in die Zone zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar gibt. Sollte es also zu einem dynamischen Bruch der Marke bei 1,4330 US-Dollar kommen, so werden wir vermutlich eine „Kursrutsche“ erleben. Auf der Oberseite stellt nun die Marke bei 1,4440 US-Dollar das erste Widerstandsniveau dar. Der nächste Widerstandsbereich befindet sich zwischen 1,4500 US-Dollar und 1,4550 US-Dollar.

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  8. #128
    FXCM Research
    Dem EUR/USD-Kurs droht Abverkauf bis 1,4100 US-Dollar

    Der gestrige Handelstag war im EUR/USD-Kurs primär vom Nachbeben des Downgradings Portugals am Dienstagabend geprägt. Konnte sich das Währungspaar am Morgen während der asiatischen Handelssitzung noch von der Kursrutsche am Dienstagabend erholen, so erfasste den Markt gestern Morgen zu Beginn der europäischen Handelssitzung eine erneute Verkaufswelle und trieb den EUR/USD-Kurs unter das Level von 1,4300 US-Dollar. Auch die wesentlich besser als erwartet ausgefallenen Industrieeingänge aus Deutschland konnten das Währungspaar nicht stützen. Vonseiten der Politik hagelte es harsche Kritik an dem Urteil der Ratingagentur. Von „voreilig“, über „unverständlich“, bis hin zu „äußerst unglücklich“ war alles an Kommentaren dabei. Natürlich stellt sich die Frage, wie die Ratingagenturen grundsätzlich zu ihren Urteilen und Ratings kommen. Eine genaue Betrachtung der Ergebnisse und der Nachhaltigkeit der Erfolge soll zwar erst Ende August erfolgen, viele Finanzpolitiker betonten am gestrigen Tage jedoch, dass Portugal bei der Erfüllung seiner Sparziele nicht nur guten Willen zur Umsetzung zeigen, sondern sogar aktuell über den zu erreichenden Zielen liegen würde. Am Ende der US-Handelssitzung notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4317 US-Dollar.



    Für heute ist nicht nur im Rahmen der europäischen Schuldenkrise mit verstärkten Impulsen für die Währungsmärkte zu rechnen. Auch die zu veröffentlichenden Wirtschaftsdaten dürften eine Menge an Volatilität in den Markt bringen. Primär wird natürlich das Sitzungsergebnis der Europäischen Zentralbank im Fokus der Marktteilnehmer stehen, auch wenn ein Großteil der bevorstehenden Zinserhöhung und daraus resultierenden Marktbewegungen bereits im Kurs eingepreist ist. Vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise und der Situation in Portugal kann es allerdings doch zu stärkeren Kursausschlägen kommen. Zwar sprechen Zinserhöhungen aufgrund der steigenden Zinsdifferenz zwischen dem Euro- und dem US-Raum für einen stärkeren Euro, andererseits bleibt zu befürchten, dass das Wirtschaftswachstum europäischer Krisenländer hierdurch abgewürgt wird. Zudem werden die Daten vom US-Arbeitsmarkt mit Spannung erwartet. Gute Daten könnten als Katalysator wirken und den EUR/USD-Kurs zusätzlich belasten.

    Wie zu erwarten war, sahen wir gestern stark nachgebende Kurse, einhergehend mit dem Bruch der Marke bei 1,4440 US-Dollar. Auch das ausgegebene Kursziel in der Region zwischen 1,4330 US-Dollar und 1,4300 US-Dollar wurde ziemlich genau erreicht. Der Umstand, dass das Währungspaar durch den starken Kursanstieg in der vergangenen Handelswoche keine Zwischenhochs bzw. -tiefs ausgebildet hat und wir uns übergeordnet in einem intakten Abwärtstrend befinden, setzt weiteres Abwärtspotenzial frei. Das übergeordnete Kursziel auf der Unterseite befindet sich in der Region zwischen 1,4070 US-Dollar und 1,4100 US-Dollar.
    Erst nachhaltige Kurse über 1,4440 US-Dollar würden das Chartbild wieder aufhellen, sind aber in Anbetracht der aktuellen Situation eher unwahrscheinlich. Sollten wir eine Reboundbewegung sehen, so böten sich in der Region zwischen 1,4400 US-Dollar und 1,4440 US-Dollar gute Niveaus, um Short-Trades zu initiieren. Unterstützt werden könnten diese Setups durch ein entsprechendes Marktsentiment und durch die dort verlaufenden Fibonacci-Retracement-Level der Abwärtsbewegung seit Montag bei 1,4395 US-Dollar (38,2 Prozent) und 1,4430 US-Dollar (50 Prozent).


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  9. #129
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Trichets Bekenntnis zu Portugal leitet starke Reboundbewegung im EUR/USD-Kurs ein

    Für den gestrigen Handelstag hatte ich nach den stark nachgebenden Kursen von Mittwoch zunächst einen Rebound der Kurse erwartet. Ich hatte hierfür den Bereich zwischen 1,4400 US-Dollar und 1,4440 US-Dollar angepeilt. Allerdings hatte ich die Schwäche des Euros unterschätzt. Statt einem Pullback der Kurse, sahen wir ein „Mini“-Retracement, von dem aus die Kurse anschließend weiter stark nachgaben. In seinem Tief notierte das Währungspaar gestern bei 1,4220 US-Dollar. Auslöser für den Kursrutsch waren neben den technischen Gegebenheiten die guten Wirtschaftsdaten aus den USA. Die sehr guten Daten im Arbeitsmarktbericht des privaten Dienstleisters ADP stützten den Greenback und schickten den EUR/USD-Kurs auf Talfahrt. Die Lage der US-Wirtschaft scheint sich, gemäß der Daten aus den vergangenen Wochen, zu stabilisieren. Auch die Daten zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe fielen marginal besser aus als erwartet. Nach der Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) kam es zu einem starken Kursanstieg im EUR/USD-Kurs. Allerdings weniger aufgrund der Anhebung des Zinsniveaus als vielmehr aufgrund der Aussagen von EZB-Chef Trichet, dass die Notenbank auch weiterhin portugiesische Schuldtitel als Sicherheit in Bezug auf zukünftige Kreditentscheidungen akzeptieren werde. Am Ende der US-Handelssitzung notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4362 US-Dollar.

    Auch zum Wochenschluss darf durchaus noch einmal mit einer erhöhten Volatilität am Währungsmarkt, speziell im EUR/USD-Kurs gerechnet werden. Heute Morgen wurden bereits die Daten zum Außenhandel und die Umsätze zum verarbeitenden Gewerbe aus Deutschland für den Monat Mai veröffentlicht. Beide wurden jedoch von den Marktteilnehmern nahezu ignoriert.Viel interessanter und voraussichtlich mit entsprechenden Kursausschlägen verbunden darf heute Nachmittag die Veröffentlichung der Daten zur Arbeitslosenquote sowie der Daten zu den Beschäftigten ex Agrar für den Monat Juni aus den USA erwartet werden. Letztere sind auch bekannt unter dem Kürzel „NFPs“ oder „Non-Farm-Payrolls“. Hierbei handelt es sich um eine Statistik, die 80 Prozent aller Beschäftigten einbezieht. Sie gibt an, wie viele Beschäftigte es gibt, das Lohnniveau, die Arbeitsstunden und auch die Arbeitslosenzahlen. Wir erhalten also einen sehr guten Überblick über den Gesundheitszustand der gesamten US-Wirtschaft. In Anbetracht der guten Daten vom Arbeitsmarkt, die wir gestern bereits erhalten haben, könnten weitere positive Daten den aktuell angeschlagenen EUR/USD-Kurs erneut belasten und nach dem Rebound des gestrigen Abends weiter gen Süden treiben.


    Technisch vollzieht der EUR/USD-Kurs aktuell eine starke Reboundbewegung, welche weiterhin einen massiven Widerstandsbereich zwischen 1,4400 US-Dollar und 1,4440 US-Dollar findet. Zudem verlaufen bei 1,4395 US-Dollar bzw. 1,4430 US-Dollar das 38,2-Prozent- bzw. das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung seit Montag. Grundsätzlich ist zu erwarten, dass es in diesem Bereich zu einem nochmaligen Abkippen kommt und wir unter Umständen einen erneuten Test der Marke bei 1,4200 US-Dollar sehen. Ein dynamisches Überwinden der Marke bei 1,4440 US-Dollar würde das Chartbild im 4-Stunden-Bereich aufhellen und wir dürften einen Kursanstieg zunächst in Richtung des Wochenhochs bei 1,4580 US-Dollar sehen. In den nächsten Handelstagen würde dann ein Test der Marke bei 1,4700 US-Dollar anstehen.

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  10. #130
    FXCM Research
    Wöchentlicher Analystenausblick: Ein Bruch des Dreiecks im EUR/USD-Kurs auf Tagesbasis steht kurz bevor

    Die vergangene Handelswoche stand besonders im Fokus der EZB-Leitzinserhöhung und der Äußerungen Trichets zu Portugal. Am Dienstag hatte die Ratingagentur Moody's Portugals Kreditrating auf „Ramsch“ herabgestuft und damit für Empörung unter hochrangigen Finanzpolitikern gesorgt. Der EUR/USD-Kurs reagierte darauf mit stark nachgebenden Kursen und fiel in Richtung der Marke bei 1,4200 US-Dollar. Die Leitzinserhöhung am Donnerstag konnte dann keinen stützenden Effekt für den Euro liefern. Allerdings sorgte das Bekenntnis Trichets zu Portugal und dazu, auch weiter portugiesische Schuldtitel als Sicherheiten zu akzeptieren unabhängig von irgendwelchen Kreditratings, für aufbrandenden Optimismus und eine starke Gegenbewegung im EUR/USD-Kurs. Aufgrund der schlechten Daten zu den Nonfarm Payrolls aus den USA am Freitag sah es zunächst so aus, als würde das EUR/USD-Paar den Rückenwind nutzen und zurück in Richtung der Kursmarke bei 1,4400 US-Dollar laufen. Die Nachricht jedoch, dass die freiwilligen Hilfen aus dem Privatsektor für Griechenland sich vermutlich halbieren werden, drückte dann noch einmal kräftig auf die Notierung des Währungspaares und wir konnten erneut stark nachgebende Kurse im EUR/USD-Kurs sehen. Am Ende der Handelswoche notierte das Währungspaar bei 1,4256 US-Dollar.


    Von wirtschaftsdatentechnischer Seite bleibt es auch in der kommenden Woche spannend und von einem Sommerloch kann an den Währungsmärkten nicht gesprochen werden. Man darf gespannt sein, ob die US-Daten zu den Erzeugerpreisen und Einzelhandelsumsätzen ebenfalls Rückschlüsse auf eine Gesundung der US-Wirtschaft zulassen. Die schlecht ausgefallenen Angaben zu den Nonfarm Payrolls am vergangenen Freitag haben wieder einiges an Optimismus aus dem Markt genommen. Die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen werden nicht allzu positiv erwartet und somit könnten Überraschungen in die eine oder andere Richtung entsprechende Kursbewegungen nach sich ziehen. Auch die US-Verbraucherpreise, deren Veröffentlichung am Freitag auf dem Plan steht, werden unter Umständen eine Menge an Bewegung bringen. Sollte die Inflation erneut gestiegen sein, so könnte das in Verbindung mit dem stagnierenden Wirtschaftswachstum Ängste im Hinblick auf eine Stagflation schüren.
    Auch in der Eurozone werden in den kommenden Tagen einige sehr wichtige Daten veröffentlicht. Ein besonderes Augenmerk werden die Marktteilnehmer am Dienstag auf die Daten zur Inflationsrate für den Monat Juni aus Deutschland werfen. Erwartet wird eine Inflationsrate von 2,3 Prozent. Überraschungen könnten zwar stärkere Kursbewegungen nach sich ziehen, allerdings wird die Leitzinserhöhung der EZB letzte Woche Kursausschlägen Einhalt gebieten.


    Bei der technischen Betrachtung fällt auf, dass wir uns aktuell in einem Dreieck befinden, aus welchem der EUR/USD-Kurs in der kommenden Woche vermutlich ausbrechen wird. Sollte der Ausbruch nach oben erfolgen, so kann die Region zwischen 1,4550 US-Dollar und 1,4580 US-Dollar als Zwischenziel ausgemacht werden, dessen Überwinden das Währungspaar in Richtung der Marke bei 1,4700 US-Dollar führen würde. Sollten wir hingegen ein Bruch nach unten sehen, so nähme das EUR/USD-Paar zunächst Kurs auf den Bereich zwischen 1,4070 US-Dollar und 1,4100 US-Dollar. Ein Bruch dieser Zone könnte jedoch eine verstärkte Abwärtsbewegung einleiten, welche uns unter 1,4000 US-Dollar führen würde, unter Umständen sogar bis 1,3860 US-Dollar.


    Der Speculative Sentiment Index (SSI) favorisiert aktuell weiter nachgebende Kurse. Er notiert bei 1,42, gleichbedeutend mit der Aussage, dass 59 Prozent der Trader aktuell Long positioniert sind bzw. dass auf jedes Konto, das bei FXCM unter Retail-Tradern Short positioniert ist, 1,42 Konten Long positioniert sind.



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  11. #131
    FXCM Research
    Die europäische Schuldenkrise weitet sich auf Italien aus, der EUR/USD-Kurs fällt unter 1,3900 US-Dollar

    Am gestrigen Handelstag verzeichnete der EUR/USD-Kurs nach einem massiven Sell Off hohe Verluste. Die Aussicht darauf, dass Italien in den Sog der europäischen Schuldenkrise gerät, drückte massiv auf den Kurs und wir sahen zeitweise Kurse unter 1,4000 US-Dollar. Vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise geriet die US-amerikanische Schuldenproblematik ganz ins Hintertreffen. Zwar erteilten die europäischen Spitzenpolitiker der Verdoppelung des europäischen Rettungsschirms auf 1,5 Billionen Euro vorerst eine klare Absage, allerdings wagt sich niemand vorzustellen, was passieren würde, sollte die drittgrößte Volkswirtschaft Europas tatsächlich in massive finanzielle Schwierigkeiten bzw. in Schieflage geraten. Für eine Beruhigung an den Devisenmärkten und besonders im EUR/USD-Kurs dürfte allerdings erst eine Entspannung bezüglich der Euro-Krise sorgen. Und die ist aktuell nicht in Sicht. Denn auch die Finanzhilfen an Griechenland geraten derzeit ins Stocken. Die Beteiligung privater Gläubiger an diesen Finanzhilfen scheint nicht ohne Probleme abgenickt zu werden. Am Ende der US-Handelssitzung notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4028 US-Dollar.

    Am heutigen Handelstag steht von wirtschaftsdatentechnischer Seite besonders die Inflationsrate aus Deutschland auf der Agenda. Bei dieser wird ein Wert von 2,3 Prozent erwartet. Viel interessanter werden allerdings die Entwicklungen im Bezug auf die europäische Schuldenkrise sein. Hierbei ist Italien in Europa nach Griechenland absolute Spitze. Italien ist mit nahezu 120 Prozent des Bruttoinlandprodukts verschuldet und belegt nach Griechenland in dieser Hinsicht Platz 2. Anders als in Griechenland liegt die Staatsschuld jedoch vor allem in italienischen und somit heimischen Händen.

    Das geschnürte Sparpaket, dass die Schuldenproblematik in den Griff bekommen soll, muss noch vom italienischen Parlament abgesegnet werden. Aus der näheren Vergangenheit wissen wir jedoch, dass das kein Grund für die Ratingagenturen darstellt, nicht offen über ein Downgrading Italiens nachzudenken. Sämtliche Nachrichten bezüglich dieser Thematik werden vom Markt sensibel aufgenommen und können für entsprechende Kursbewegungen sorgen.

    Rein technisch betrachtet war der starke Kursverlust im EUR/USD-Kurs am gestrigen Handelstag keine große Überraschung. Der Bruch der Kreuzunterstützung bei 1,4150 US-Dollar brachte eine starke Abwärtsdynamik in den Markt. Wie erwartet wurde dieser Abwärtstrend zusätzlich beschleunigt, als der EUR/USD-Kurs den Bereich zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar durchbrach. Aktuell bleibt festzuhalten, dass der EUR/USD-Kurs weiteres Abwärtspotenzial besitzt und ein Test der Marke bei 1,3860 US-Dollar, vielleicht sogar bei 1,3750 US-Dollar kurz bevorsteht. Im asiatischen Handel kam es erneut zu stark nachgebenden Kursen und aktuell notiert der EUR/USD-Kurs bei rund 1,3900 US-Dollar. Die Grundtendenz bleibt nach dem gestrigen Tag und heute Morgen klar bearish.


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    Resist: 1,4180–1,4190 USD | 1,4130–1,4100 USD


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    Der Handel mit Devisen und CFDs auf Margin beinhaltet hohe Risiken und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Jeder Anleger, welcher mit Devisen und CFD Produkten handeln möchte, sollte sich über die Risiken im Klaren sein und im Falle von Fragen oder Zweifeln eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Jegliche Meinungen, Nachrichten, Recherchen, Analysen, Preise oder andersweitige Informationen sind als Marktkommentar aufzufassen und dürfen nicht als Aufforderung zum Handeln mit Finanzprodukten angesehen werden. Wir schließen Garantien auf Vollständigkeit und Genauigkeit des veröffentlichten Materials aus. Prognosen über die Zukunft sind grundsätzlich unsicher. Die FXCM Holdings LLC wird keine Haftung für jegliche Verluste oder Schäden übernehmen, darin eingeschlossen sind ohne Beschränkung jegliche entgangenen Gewinne, die direkt oder indirekt aus dem Vertrauen auf unsere Dienste und Informationen entstehen.

  12. #132
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Kurzzeitige Erholung trotz Irland möglich, dennoch ist weiteres Abwärtspotenzial bis 1,3860 US-Dollar gegeben


    Der gestrige Handelstag begann, wie der Handelstag am Montag geendet hatte: mit erneut stark nachgebenden Kursen. Zeitweise sahen wir Kurse um 1,3850 US-Dollar. Allerdings kam es dort zu einer Gegenbewegung, welche den EUR/USD-Kurs zurück über 1,4000 USD-Dollar bewegte. Dann traten allerdings erneut die Ratingagenturen auf den Plan. Moody‘s stufte Irland auf Ramschniveau herab und das EUR/USD-Paar fiel binnen weniger Minuten um über 50 Pips auf rund 1,3970 US-Dollar und machte somit einen Großteil der vorher hart zurückerkämpften Pips zunichte. Der EUR/USD-Kurs notierte am Ende der US-Handelssitzung bei 1,3975 US-Dollar. Der Euro schlittert aktuell von einem Schreckensszenario ins nächste. Nachdem sich die Nervosität bezüglich Italien ein wenig gelegt hatte, liefen bereits neue Hiobsbotschaften aus Griechenland über den Ticker. Demnach machten Aussagen des niederländischen Finanzministers die Runde, nach welchen ein Zahlungsausfall Griechenlands, wenn auch nur ein selektiver, nicht mehr ausgeschlossen sei. Auch der weltweit größte Bondinvestor Pimco trug mit der Aussage, dass ein Zahlungsausfall Griechenlands als sehr wahrscheinlich zu bezeichnen sei, nicht gerade zur Beruhigung beziehungsweise Stabilisierung des Marktes bei. Andererseits trat Pimco nach dem Abverkauf italienischer Staatstitel als großer Käufer auf den Plan, was den Markt in den nächsten Handelstagen beruhigen könnte.

    Auch am heutigen Handelstag wird das Währungspaar weiter inmitten der europäischen, aber auch der US-amerikanischen Schuldenkrise stehen. Zwar veröffentlicht das Federal Open Market Committee am heutigen Abend das Sitzungsprotokoll der Fed-Sitzung von vor einigen Wochen. Allerdings dürfte es zu keinerlei überraschenden Aussagen bezüglich der anstehenden Geldpolitik oder der aktuellen Verfassung der US-Wirtschaft kommen. Viel interessanter und richtungsweisender dürften Nachrichten zur US-amerikanischen Schuldenproblematik sein. Bis jetzt konnten sich die Republikaner und Demokraten noch nicht auf eine Erhöhung der Schuldenobergrenze im US-Kongress einigen.

    Grundsätzlich lässt sich auch schwer einschätzen, in welche Richtung es bei der europäischen Schuldenkrise weitergeht. Der Markt reagiert weiterhin sehr sensibel auf jegliche Nachrichten und Aussichten. Daher ist weiterhin mit einer erhöhten Volatilität im EUR/USD-Kurs zu rechnen.

    Der gestrige Test der Marke bei 1,3860 US-Dollar war rein technisch betrachtet zu erwarten. Der Markt befindet sich auch weiterhin in einem bearishen Modus und weiter nachgebende Kurse sind durchaus als realistisch zu betrachten. Allerdings scheint sich der Markt fast in einem überverkauften Bereich zu befinden. Die gestrige Rebound-Bewegung könnte demnach also weiter geführt werden und wir könnten kurzfristig eine signifikante Gegenbewegung sehen. Eine erste signifikante Widerstandszone findet sich in der Region zwischen 1,4070 US-Dollar und 1,4100 US-Dollar. Sollte die kurzfristige Aufwärtsdynamik stark genug sein, so könnte sogar ein Rebound in den Bereich um 1,4200 US-Dollar erfolgen.

    Auf der Unterseite bleibt als erstes Kursziel weiter die Marke bei 1,3860 US-Dollar auszumachen. Ein Bruch dieses Niveaus setzt weiteres Abwärtspotenzial bis 1,3750 US-Dollar frei.


    Sollten Sie Interesse an Trading-Ideen haben, die auf meinen Analysen aufbauen, oder an weiteren Marktbetrachtungen, beispielsweise zum DAX, GBP/USD oder EUR/CHF, können Sie meine Analysen als RSS-Feeds abonnieren: http://forexforums.dailyfx.com/external.php?type=rss2&forumids=1153.

    Einen regen Informationsaustausch und Diskussionen zum Thema Forex- und CFD-Trading, Diskussionen zum Speculative Sentiment Index (SSI) und zum Thema Risiko-Minimierung durch Scale Out finden Sie in unserem deutschen DailyFX-Forum unter http://forexforums.dailyfx.com/forex-forum-deutsch/.

    Wichtige Marken (13.07.2011):

    Support: 1,3750 | 1,3860

    Resist: 1,4200 | 1,4100/1,4070


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    Jens Klatt
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  13. #133
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Bernanke als Katalysator einer starken Rebound-Bewegung – Leitet der Abprall des EUR/USD-Kurses bei 1,4300 US-Dollar erneute Abwärtsbewegung ein?

    Am gestrigen Handelstag konnten wir, wie erwartet, eine starke Rebound-Bewegung sehen. Begünstigt wurde diese nicht nur durch die bereits erwähnte technische Extremsituation, in welcher sich das EUR/USD-Paar durch den starken Kursverlust in den vergangenen Handelstagen befand. Auch die Aussagen von Ben Bernanke am Mittag beflügelten den EUR/USD-Kurs. Laut Fed-Chef könnte sich die aktuelle Flaute der US-Wirtschaft und des US-Arbeitsmarktes als beständiger als gedacht erweisen. Die Fed würde die US-Wirtschaft notfalls stützen, sollte die US-Wirtschaft weiter stagnieren und der US-Arbeitsmarkt weiter keine positiven Signale liefern. Hierdurch schürt die Fed natürlich die Aussicht auf ein nächstes Anleiherückkaufprogramm und somit ein mögliches QE3. Der EUR/USD-Kurs reagierte hierauf mit stark anziehenden Kursen und notierte am Ende der US-Handelssitzung bei 1,4165 US-Dollar.


    Für heute stehen einige wichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda, die neben der europäischen und der US-amerikanischen Schuldenkrise im Fokus der Marktteilnehmer stehen. Besonders der Erzeugerpreisindex und die Einzelhandelsumsätze für Juni werden mit Spannung erwartet. Die Erzeugerpreise fungieren hierbei als Inflationsindikator. Auf die Auswirkungen, sollten diese höher als erwartet ausfallen, darf man besonders vor dem Hintergrund der gestrigen Aussagen von Fed-Chef Bernanke gespannt sein. Von einem „im Zaume halten“ der Inflation lässt sich dort wohl kaum noch sprechen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Fed sich zurzeit sehr deutlich von Leitzinserhöhungen distanziert, darf man auf die Reaktion der Marktteilnehmer gespannt sein. Nach der erneuten Herabstufung Griechenlands auf CCC durch die Ratingagentur Fitch könnte einige Bewegung in das Währungspaar kommen.


    Technisch gesehen, konnte aufgrund der stark gefallenen Kurse in den vergangenen Handelstagen und dem Umstand, dass man sich im überverkauften Modus befunden hat, mit einer starken Rebound-Bewegung gerechnet werden. Die Stärke des Rebounds führte den EUR/USD-Kurs tatsächlich bis zur Marke von 1,4200 US-Dollar. Bei Betrachtung der Fibonacci-Retracement-Level der Abwärtsbewegung seit dem 5. Juli dieses Jahres fällt auf, dass eine Ausdehnung der Rebound-Bewegung bis zur Marke von 1,4300 US-Dollar durchaus realistisch ist und im asiatischen Handel vollzogen wurde. Im 4-Stundenchart fällt jedoch auf, dass sich das Chartbild erst mit nachhaltigen Kursen über 1,4380 US-Dollar aufhellt. Es kam bei 1,4290 US-Dollar zu einem Abprall und aktuell erfolgt eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends. Unterstützung findet der EUR/USD-Kurs zunächst in der Region zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar. Bei verstärkter Abwärtsdynamik ist ein erneuter Test der Tiefs von Dienstag bei 1,3860 US-Dollar möglich. Die Grundtendenz im EUR/USD-Paar bleibt bearish.


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    Wichtige Marken (14.07.2011):

    Support: 1,3860 | 1,070/1,4100



    Resist: 1,4300 | 1,4200



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    Jens Klatt
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  14. #134
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Bernanke relativiert Aussagen zu möglichem QE3 – Geht es zum Wochenschluss für den EUR/USD-Kurs noch einmal Richtung 1,4000 US-Dollar?

    Der gestrige Handelstag war zunächst von technischen Faktoren bestimmt. Der EUR/USD-Kurs konnte seine Rebound-Bewegung zunächst bis knapp 1,4300 US-Dollar ausdehnen. Während des europäischen Handels stabilisierte sich das Währungspaar und tradete zunächst zwischen 1,4170 US-Dollar und 1,4250 US-Dollar. Am Nachmittag kam Dynamik in den Markt, verursacht durch Fed-Chef Ben Bernanke. Dieser relativierte seine Aussagen von Mittwoch. Er hatte Spekulationen um ein erneutes Anleiherückkaufprogramm angeheizt und den US-Dollar zwischenzeitlich stark geschwächt. Gestern sagte er, dass alle Optionen – sowohl für eine straffere als auch lockerere Geldpolitik – auf dem Tisch liegen würden. Bernanke thematisierte auch die US-Schuldenproblematik. Er betonte, dass eine Nichtanhebung der Schuldenobergrenze und ein Zahlungsausfall der USA katastrophale Auswirkungen auf das Währungspaar hätten. Am Ende der US-Handelssitzung notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4141 US-Dollar.


    Zum Wochenabschluss darf weiter mit einer erhöhten Volatilität für den EUR/USD-Kurs gerechnet werden. Es steht eine Vielzahl an wichtigen Wirtschaftsdaten auf dem Plan. Im Fokus liegen die Daten zu den Verbraucherpreisen, zur Industrieproduktion und zur Verbraucherstimmung der Uni Michigan für den Monat Juli. Besonders die Verbraucherpreise werden mit großer Spannung erwartet. Nach den Aussagen Bernankes am gestrigen Tag steht offenbar auch die Möglichkeit einer Leitzinserhöhung, trotz der aktuell angeschlagenen US-Wirtschaft, im Raum. Grundsätzlich scheint aktuell jedoch jede Richtung möglich und es gibt einen breiten Spielraum für Spekulationen. Zudem bleibt die europäische Schuldenkrise weiterhin im Fokus der Märkte. Ex-Fed-Chef und Finanzexperte Paul Volcker ist der Meinung, dass die Eurozone kurz vor einem Kollaps steht. Seinen Aussagen zufolge gibt es für die Eurozone nur zwei wirkliche Möglichkeiten: entweder man sorgt für ein vernünftiges „Haushalten“ der Mitgliedsstaaten und stützt Institutionen, die das überwachen (ob er hierbei auf die Ratingagenturen, die seit einiger Zeit unter Beschuss stehen anspielt, blieb offen) oder aber man akzeptiert, dass der Euro keine Zukunft hat.



    Dem EUR/USD-Kurs ist es aus technischer Sicht am gestrigen Handelstag nicht gelungen, nachhaltig über die Marke von 1,4380 US-Dollar zu laufen, beziehungsweise sich auf den Weg dorthin zu machen. Stattdessen prallte er bei einem Widerstand bei 1,4300 US-Dollar ab. Es ist zunächst mit weiter nachgebenden Kursen zu rechnen. Einen soliden Unterstützungsbereich findet das Währungspaar immer noch zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar. Sollte es hier zu einem dynamischen Bruch nach unten kommen und der EUR/USD-Kurs Abwärtsdynamik aufnehmen, steht zunächst ein Test der Marke bei 1,4000 US-Dollar auf dem Plan. Eine Aufhellung des Chartbildes sehen wir weiterhin erst mit Kursen über 1,4380 US-Dollar.

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    Wichtige Marken (15.07.2011):

    Support: 1,3860 | 1,4000 | 1,4070/1,4100



    Resist: 1,4380 | 1,4300/1,4280

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  15. #135
    FXCM Research
    Sorgt die Unsicherheit in Europa für einen erneuten Test der Marke von 1,4000 US-Dollar?

    Zu Beginn der vergangenen Handelswoche kam es zu stark nachgebenden Kursen im EUR/USD-Währungspaar. Aus fundamentaler Sicht war hierfür die europäische Schuldenkrise verantwortlich, welche die drittgrößte Volkswirtschaft Europas, Italien, erreicht hat. Die Marktteilnehmer reagierten auf die Spekulationen bzgl. einer präventiven Verdoppelung des Euro-Rettungsschirms auf 1,5 Billionen Euro mit Nervosität, frei nach dem Motto "Wo Rauch ist, da ist auch Feuer". Diese Spekulationen wurden jedoch umgehend dementiert. Zudem kochten erneut Gerüchte über einen Zahlungsausfall Griechenlands hoch. Im Anschluss an den starken Sell Off sahen wir eine entsprechend starke Reboundbewegung. Begünstigt wurde diese durch Aussagen des Chefs der Federal Reserve, Ben Bernanke, welcher die aktuelle US-Wirtschaftslage als sehr schlecht bezeichnete und Spekulationen über ein mögliches QE3 anheizte. Der Greenback reagierte mit stark nachgebenden Kursen, denn sollte die FED den Markt erneut mit Liquidität schwemmen, so würde das Angebot an US-Dollar den Kurs drücken. Das folgende Dementi am Donnerstag sorgte dann wieder für nachgebende Kurse. Aber auch die Aussicht auf einen möglichen Zahlungsausfall der USA sorgte ironischerweise für einen stärkeren Greenback. Zum einen wird der US-Dollar immer noch als sicherer Hafen betrachtet, zum anderen geht ein Downgrading mit anziehenden Kursen einher, welches US-Staatspapiere sowie ein Investment in den US-Dollar attraktiver macht. Am Ende der Handelswoche notierte der EUR/USD-Kurs bei 1,4156 US-Dollar.



    Von Seiten der Konjunkturdaten sind für die kommende Woche wenige Impulse zu erwarten. Im Mittelpunkt werden weiter die europäische und US-amerikanische Schuldenkrise stehen. Da eine klare Stellungnahme im Bezug auf die europäische Schuldenkrise fehlt, könnten den Marktteilnehmern harte, hoch volatile Woche bevorstehen. Es könnte sogar sein, dass nun Spanien und Frankreich ins Visier der Marktteilnehmer und Ratingagenturen kommen. Bei den wenigen Konjunkturdaten könnten die wenigen, Impulse liefernden Wirtschaftsdaten für negative Überraschungen sorgen. Es stehen einige Daten vom Immobilienmarkt auf dem Plan. Grundsätzlich gilt: Sollte keine nachhaltige und spürbare Aufhellung der US-Wirtschaft in nächster Zukunft zu erwarten sein, könnte es trotz der Dementi Bernankes zu einem QE3 kommen, um der fragilen US-Wirtschaft Leben einzuhauchen. Das könnte den Greenback entsprechend belasten. Aber auch für den Euro sieht die Lage nicht zwangsläufig nur rosig aus. Sollte der ZEW-Konjunkturindex aus Deutschland am Dienstag gut ausfallen, so könnte dies Spekulationen nähren, dass die Kluft in der Eurozone sich zunehmend ausweitet, was den Euro belasten würde.



    Wie zu erwarten war, kam es in der vergangenen Handelswoche zu einem dynamischen Ausbruch aus dem Dreieck. Der EUR/USD-Kurs testete die Region zwischen 1,3830 und 1,3860 US-Dollar. Der starke Rücklauf der Kurse lässt für die kommende Handelswoche weiteres Aufwärtspotential erwarten. Hierzu ist es nötig, dass das Währungspaar die Marke bei 1,4280 US-Dollar dynamisch überschreitet. Ein Bruch nach oben setzt dann weiteres Aufwärtspotenzial bis in die Region zwischen 1,4520 US-Dollar und 1,4570 US-Dollar frei. Hier verläuft aktuell ein starker Widerstand.
    Sollte es dem EUR/USD-Paar hingegen nicht gelingen, die Marke von 1,4280 US-Dollar zu überschreiten, so würden wir zunächst einen Rücklauf in die Region zwischen 1,4070 US-Dollar und 1,4100 US-Dollar sehen. Sollte das Währungspaar dort die Abwärtsbewegung beschleunigen, so könnten wir einen erneuten Test der Tiefs von letzter Woche zwischen 1,3830 US-Dollar und 1,3860 US-Dollar sehen.

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    Wichtige Marken (18.07. – 22.07.2011):

    Support: 1,3830 – 1,3860 USD | 1,4070 - 1,4100 USD

    Resist: 1,4570 – 1,4520 USD | 1,4280 USD


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  16. #136
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Unterstützung bei 1,4000 US-Dollar hält im ersten Anlauf – Kommt es zum Bruch im zweiten?

    Wie zu erwarten war, kam es am gestrigen Handelstag zu keinerlei Impulsen von konjunkturdatentechnischer Seite. Allerdings hielten weiterhin die europäische als auch die US-amerikanische Schuldenkrise die Märkte in Atem und sorgten im EUR/USD-Kurs für stark nachgebende Kurse. Hierfür war besonders die Nervosität der Marktteilnehmer im Bezug auf den Euro-Krisengipfel am Donnerstag verantwortlich. Die Marktteilnehmer hegen immer größere Zweifel, ob es den 17 Euro-Mitgliedsstaaten bzw. deren Finanzpolitikern gelingt, eine Lösung für die europäische Schuldenkrise zu finden. Aus technischer und sentimenttechnischer Sicht konnte nach den Kursverlusten am gestrigen Morgen im asiatischen Handel zunächst mit einem Rücklauf der Kurse bis in die Region zwischen 1,4070 US-Dollar und 1,4100 US-Dollar gerechnet werden. Der dort aufkommende Verkaufsdruck trieb den EUR/USD-Kurs dann zurück in Richtung 1,4020 US-Dollar. Am Ende der US-Handelssitzung notierte das Währungspaar bei 1,4111 US-Dollar.



    Für den heutigen Tag ist mit einer Menge Spannung zu rechnen. Natürlich werden die Marktteilnehmer erneut gespannt auf eventuelle Ereignisse und Nachrichten zur europäischen und US-amerikanischen Schuldenkrise blicken. Zudem werden jedoch auch einige wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Vormittags wird der Fokus auf dem ZEW-Konjunkturindex aus Deutschland liegen. Aktuell hellt sich die Stimmung im Bezug auf die deutsche Wirtschaft auf und wir können hier mit einigen positiven Impulsen für das Währungspaar rechnen, sollten die Daten besser als erwartet ausfallen. Allerdings könnte es sich hierbei auch um einen Trugschluss handeln. Die Marktteilnehmer könnten umgekehrt hier eine Vergrößerung der Kluft der einzelnen Euro-Mitgliedsstaaten sehen und das Währungspaar auf Talfahrt schicken. Die Immobiliendaten am Nachmittag aus den USA können als Indikator auf die Verfassung für die künftige Entwicklung der US-Wirtschaft betrachtet werden und unter Umständen als Katalysator einer Abwärtsbewegung dienen.



    Technisch gesehen sieht das Bild im EUR/USD-Kurs aktuell Short aus und es sind weiter nachgebende Kurse zu favorisieren. Das Unterschreiten des Unterstützungsbereichs zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar zog bereits gestern nachgebende Kurse nach sich. Ein gutes Unterstützungslevel fand das Währungspaar bei 1,4020 US-Dollar. Sollte es zu einem dynamischen Bruch der Region zwischen 1,4020 US-Dollar und 1,4000 US-Dollar kommen, so sind weiter fallende Kurse bis in den Bereich zwischen 1,3860 US-Dollar und 1,3830 US-Dollar zu favorisieren. Erst Kurse über 1,4200 US-Dollar würden das Chartbild etwas aufhellen. Die Abwärtsstruktur bleibt im 4-Stunden-Bereich jedoch intakt, solange der EUR/USD-Kurs die Marke bei 1,4280 US-Dollar nicht nachhaltig überwindet.



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    Wichtige Marken (19.07.2011):

    Support: 1,3860 USD | 1,4000/1,4020 USD

    Resist: 1,4280 USD | 1,4100/1,4070 USD


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  17. #137
    FXCM Research
    Grundtendenz im EUR/USD-Kurs nach Abprall an der 1,4200-US-Dollar-Marke weiter bearish


    Nach dem der EUR/USD-Kurs gestern im asiatischen Handel zunächst noch einmal die Region zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar getestet hatte, kam es während der europäischen Handelssitzung zu stark anziehenden Kursen, die das Währungspaar zeitweise über die Marke von 1,4200 US-Dollar trieben.

    Suchte man zunächst noch den Grund für die anziehenden Euro-Kurse in der Anleihe-Auktion Spaniens, besteht der Hauptgrund wohl in den Hoffnungen, dass am Donnerstag auf dem EU-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs neue Lösungen zur Stützung der Eurozone gefunden werden. Hauptsächlich wird der Fokus darauf liegen, ein Übergreifen der europäischen Schuldenkrise auf Italien und Spanien zu vermeiden. Eine Möglichkeit wäre hierbei, dass der Euro-Rettungsfonds EFSF direkt oder indirekt Anleihen aus der Eurozone am Sekundärmarkt aufkauft. Am Ende der US-Sitzung notierte das Währungspaar bei 1,4153 US-Dollar.
    Für heute darf man gespannt sein, ob die anstehenden Wirtschaftsdaten entsprechende Impulse für die Währungsmärkte liefern können bzw. werden. Bereits heute Morgen wurden die Erzeugerpreise aus Deutschland veröffentlicht. Diese sind nahezu wie erwartet ausgefallen und hatten keinerlei Auswirkungen auf den EUR/USD-Kurs. Am Nachmittag stehen Daten zu den Häuserverkäufen aus den USA an. Auch hier dürften sich die Impulse für das Währungspaar in Grenzen halten. Bereits gestern lagen die Zahlen vom US-Immobilienmarkt über den Erwartungen, jedoch kam es zu keinerlei Auswirkungen an den Märkten. Der EUR/USD-Kurs dürfte hingegen weiter von der europäischen Schuldenkrise in Atem gehalten werden. Der Tag der Entscheidung rückt näher. Am Donnerstag werden Politiker und Finanz-Experten sich zusammensetzen und nach einer Lösung der Schuldenkrise, besonders für Griechenland, suchen.

    Nachdem es aus technischer Sicht gestern zunächst danach aussah, als würde der EUR/USD-Kurs erneut Abwärtsdynamik entwickeln, hielt der Unterstützungsbereich zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar und es kam zu erneut anziehenden Kursen. Die aufkommende Aufwärtsdynamik trieb den EUR/USD-Kurs zeitweise über 1,4200 US-Dollar. Dort gelang es dem Währungspaar jedoch nicht sich zu stabilisieren. Das kann grundsätzlich als bearishes Zeichen gewertet werden. Es bleibt weiter dabei, dass erst Kurse über 1,4280 US-Dollar als eine Aufhellung des Chartbildes gewertet werden können. Auf der Unterseite ist die Region zwischen 1,4100 US-Dollar und 1,4070 US-Dollar weiter als signifikant zu bezeichnen. Sollte es hier zu einem Bruch kommen, so kommt vermutlich Bewegung in den EUR/USD-Kurs und wir werden sehr schnell Kurse um 1,4000 US-Dollar und darunter sehen können.

    Wichtige Marken (20.07.2011):

    Support: 1,3860 USD | 1,4000 – 1,4020 USD | 1,4070 – 1,4100 USD

    Resist: 1,4280 USD | 1,4200 USD


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    Jens Klatt
    Marktanalyst FXCM Deutschland
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    Der Handel mit Devisen und CFDs auf Margin beinhaltet hohe Risiken und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Jeder Anleger, welcher mit Devisen und CFD Produkten handeln möchte, sollte sich über die Risiken im Klaren sein und im Falle von Fragen oder Zweifeln eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Jegliche Meinungen, Nachrichten, Recherchen, Analysen, Preise oder andersweitige Informationen sind als Marktkommentar aufzufassen und dürfen nicht als Aufforderung zum Handeln mit Finanzprodukten angesehen werden. Wir schließen Garantien auf Vollständigkeit und Genauigkeit des veröffentlichten Materials aus. Prognosen über die Zukunft sind grundsätzlich unsicher. Die FXCM Holdings LLC wird keine Haftung für jegliche Verluste oder Schäden übernehmen, darin eingeschlossen sind ohne Beschränkung jegliche entgangenen Gewinne, die direkt oder indirekt aus dem Vertrauen auf unsere Dienste und Informationen entstehen.

  18. #138
    FXCM Research
    Tagesanalyse EUR /USD (21.07.2011)/Tag der Entscheidung - der EUR/USD am Scheideweg



    Am gestrigen Handelstag unternahm der EUR/USD einen erneuten Versuch die Kursmarke bei 1,4200 US-Dollar zu überwinden. Zwischenzeitlich sah es tatsächlich so aus, als würde das Währungspaar sogar die Marke bei 1,4280 USD testen. Am Nachmittag kam dann jedoch erneut Verkaufsdruck auf und drückte den EUR/USD erneut unter die Marke bei 1,4200 US-Dollar. Verantwortlich hierfür war aus fundamentaler Sicht besonders die Unsicherheit unter den Marktteilnehmern im Bezug auf den EU-Sondergipfel am heutigen Tag. Nicht nur, dass man den Politiker mittlerweile die Fähigkeit abspricht eine kompetente und fundierte Lösung der europäischen Schuldenkrise auszuarbeiten. Es stehen zudem Bond-Auktionen spanischer und französischer Schuldtitel auf dem Plan, deren Ausgang zeigen wird, wie Großinvestoren die aktuelle Lage einschätzen. Zum Ende der US-Session notierte der EUR/USD bei 1,4211 US-Dollar.

    Wirtschaftsdatentechnisch kommen heute einige richtungsweisende Nachrichten auf uns zu, welche neben dem EU-Sondergipfel Bewegung in den Währungsmarkt bringen dürften. Besonders die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone werden mit großem Interesse aufgenommen werden. Sie dienen als sehr guter Indikator für die Verfassung der gesamtwirtschaftliche Lage in der Eurozone bzw. als Indikator für die zukünftige Entwicklung und gilt gemeinhin als sehr repräsentativ. Am Nachmittag folgen zudem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Frühindikatoren für den Monat Juni und der Philadelphia Fed Index für Juli aus den USA. Von fundamentaler Seite dürfte bei entsprechenden Veröffentlichungen also mit einer erhöhten Volatilität gerechnet werden.

    Aus technischer Sicht gelang es dem EUR/USD am gestrigen Tag seine Aufwärtsbewegung von Dienstag weiterzuführen. Nichtsdestotrotz bleibt es weiter dabei, dass erst Kurse über 1,4280 USD als eine Aufhellung des Chartbildes gewertet werden können und bullishes Potential generieren würden. Auf der Unterseite ist die Region zwischen 1,4100 USD und 1,4070 USD weiter als signifikant zu bezeichnen. Sollte es hier zu einem Bruch kommen, so kommt vermutlich Bewegung in den EUR/USD und wir werden sehr schnell Kurse um 1,4000 US-Dollar und darunter sehen können. Im 4-Stundenchart bewegt sich der Slow Stochastic in Richtung überkaufte Zone. Das könnte die These stützen, dass wir, sollte der EUR/USD in Richtung 1,4280 USD weiterlaufen, dort zunächst einen Abprall sehen werden.

    Wichtige Marken (20.07.2011):

    Support: 1,4000 / 20 | 1,4070 / 1,4100

    Resist: 1,4280


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  19. #139
    FXCM Research
    Täglicher Devisenkommentar: Einigung auf dem Eurogipfel treibt den EUR/USD, weiteres starkes Aufwärtspotential bis zunächst 1,4570 gegeben

    Zunächst sah es für den EUR/USD am gestrigen Handelstag nicht so gut aus. Der häufiger erwähnte starke Widerstand bei 1,4280 US-Dollar sollte sich als solcher herausstellen und es kam zunächst zu nachgebenden Kursen. Die Aussage von Jean-Claude Juncker, dass ein teilweiser Kreditausfall griechischer Staatstitel als realistisch einzuschätzen sei. Die Nachricht, dass auf dem Euro-Schuldengipfel wohl eine Einigung erzielt werden konnte, ließ das Währungspaar am Nachmittag durch die Decke schießen. Im Hoch sahen wir Kurse über 1,4430 US-Dollar und am Ende des Handelstages schloss der EUR/USD nahe seinem Tageshoch. Die Einigung beinhaltet einen Mix aus Laufzeitverlängerungen griechischer Schuldtitel, niedrigeren Zinsen bei Krediten für Griechenland und einer Beteiligung des Privatsektors. Besonders die Beteiligung des Privatsektors sorgte hierbei für ein Durchatmen bei den Marktteilnehmern, garantiert diese doch, dass Griechenland vorerst kein Downgrading auf D und somit Zahlungsausfall blüht.



    Zum Wochenabschluss erhalten wir noch einmal wichtige Wirtschaftsdaten aus Deutschland. Um 10:00 Uhr werden die Daten zum Ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um einen Indikator, welcher Auskunft über die allgemeine Stimmung am Wirtschaftsstandort Deutschland gibt.
    Für Bewegung von fundamentaler Seite dürften allerdings eher Äußerungen zur europäischen und US-amerikanischen Schuldenkrise sorgen, wie bereits schon die ganze Woche. Nachdem die europäische Schuldenkrise nun zunächst aus dem Fokus der Marktteilnehmer verschwinden würde, ist nun die USA an der Reihe eine Lösung im Bezug auf die Erhöhung der Schuldenobergrenze zu präsentieren. Die Ratingagentur hat bereits gestern nochmals ihre Drohung bekräftigt ein baldiges Downgrading anzustreben, sollte es nicht bald zu einer Lösung im US-Kongress kommen.



    Von technischer Seite hat der dynamische Bruch der Marke bei 1,4280 USD wie erwartet einen starken Aufwärtsimpuls nach sich gezogen. Hierbei stellt die Marke bei 1,4440 US-Dollar einen signifikanten Widerstand dar. Da wir uns im 4-Stundenchart zudem im RSI in der überkauften Zone befinden, ist zunächst mit einem Rücksetzer der Kurse zu rechnen. Ein Rücklauf der Kurse bis in die Region von 1,4280 US-Dollar ist durchaus realistisch. Spätestens hier sollte es jedoch erneut zu anziehenden Kursen kommen. Auf der Oberseite findet das Währungspaar zunächst bei 1,4440 USD einen Widerstand. Ein dynamischer Bruch dieser Marke führt uns in Richtung der Marke von 1,4580 US-Dollar und darüber dann bis 1,4700 USD.

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    Wichtige Marken (22.07.2011):

    Support: 1,4280


    Resist: 1,4700 | 1,4580 | 1,4440



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  20. #140
    FXCM Research


    Wöchentlicher Analystenausblick: Der EUR/USD im Angesicht der nächsten Schuldenkrise


    Wie zu erwarten war, stand die gesamte letzte Woche im Zeichen der europäischen und US-amerikanischen Schuldenkrise. Sämtliche Konjunkturdaten wurden von den Marktteilnehmern nahezu ignoriert. Die Augen richteten sich voll und ganz auf das Euro-Krisentreffen, welches am letzten Donnerstag stattfand. Das dort verabschiedete Sparpaket für Griechenland hellte die Stimmung unter den Marktteilnehmern stark auf und trieb den EUR/USD auf über 1,4440 US-Dollar. Herausragende Eckpfeiler des Sparpakets sind zum einen die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger an den Finanzhilfen. Die Komponente "freiwillig" hielt die Ratingagentur Fitch jedoch nicht davon ab bereits am Freitag anzukündigen, dass sie Griechenland Kreditwürdigkeit erneut herabstufen würde, nun auf "D", also Default oder Zahlungsausfall, da dieser selektiv vorliegen würde. Aber auch hierfür fand man am Donnerstag eine Lösung: die EZB wird auch mit "D" eingestufte Schuldtitel als Sicherheit für Kredite akzeptieren, allerdings nur unter der Prämisse einer Bürgschaft. Zum Wochenschluss notierte der EUR/USD bei 1,4363 US-Dollar.

    In der kommenden Handelswoche stehen einige wichtige Wirtschaftsdaten im Kalender, allerdings darf bezweifelt werden, dass diese in der Lage sein werden, den Fokus auf sich und weg von den Schuldenkrisen zu bewegen. Besonders heraus sticht das US Verbrauchervertrauen am Dienstag, die Verbraucherpreise, das DIW Konjunkturbarometer aus Deutschland am Mittwoch und die anstehenden Arbeitsmarktdaten, sowohl aus Deutschland, als auch den USA am Donnerstag und Freitag.
    Doch der Fokus bleibt sehr wahrscheinlich auf die europäische und US-amerikanische Schuldenkrise gerichtet. Im Bezug auf den Euro wird es interessant zu sehen sein, inwiefern die Marktteilnehmer nun tatsächlich glauben, dass die Verabschiedung eines 109 milliardenschweren Rettungspakets für Griechenland, gespickt mit einigen Ausweichmöglichkeiten (sollten die 109 Milliarden nicht reichen...) ausreicht um der Schuldenkrise Herr zu werden. Sollten kritische Stimmen erhört werden, die nach einer harten Umstrukturierung europäischer Pleitestaaten rufen, so könnte das den Euro belasten.
    Auch die USA haben ein großes Problem. Die Ratingagentur Standard&Poor's hat bereits mit einem Downgrading von US-Staatspapieren gedroht, sollte es nicht schnellstmöglich zu einer Einigung von Demokraten und Republikanern im US-Kongress kommen. Für Spannung und entsprechende Volatilität ist also auf jeden Fall gesorgt.

    Das dynamische Überschreiten der Marke bei 1,4280 US-Dollar hat wie erwartet weiteres Aufwärtspotential freigesetzt und den EUR/USD im Hoch in die Region bei 1,4440 USD getrieben. Aktuell ist eine kurze Korrektur wahrscheinlich, welche das Ausbruchslevel bei 1,4280 USD bestätigen sollte. Dort befindet sich dann ein solider Unterstützungsbereich, welches einen erneuten Aufwärtsimpuls einleiten sollte und den EUR/USD dann in Richtung der Region zwischen 1,4520 USD und 1,4570 USD führen wird. Sollte das Währungspaar erneut nachhaltig unter das Ausbruchslevel bei 1,4280 USD fallen, so würde dies das Chartbild nachhaltig eintrüben und den EUR/USD zunächst erneut in einen neutralen Modus führen.
    Bei Betrachtung des Slow Stochastic fällt jedoch auf, dass wir dort scheinbar einen Boden gefunden haben und die Aufwärtsneigung des Oszillators weiter anziehende Kurse sehr wahrscheinlich macht.

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    Support: 1,4280

    Resist: 1,4570 / 20 | 1,4440
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