Dem vielerorts bekannten U.S. Dollarindex (USDX), welcher den Außenwert des U.S. Dollars gegenüber einem Währungskorb aus sechs Währungen darstellt, soll wieder einmal die Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nach Wochen bzw. vielmehr noch Monaten des Aufwertungsrausches stoppte Ende Januar bei 95,48 Punkten die im vergangenen Sommer gestartete Bullenphase.

Das nachfolgend große Bild zum Index im Quartalsintervall zeigt eindrucksvoll die bisherige Geschichte des U.S. Dollars seit den 60er Jahren (zurückgerechnet). Denn den Index selbst gibt es als Future-Kontrakt erst seit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems im Jahre 1973. Was einem Betrachter während der vergangenen Jahrzehnte sicher zweifelsfrei ins Auge sticht, ist der Umstand des generellen Abwertungsprozesses. Dieser entfaltet ja bereits seit Gründung der US-Notenbank FED vor mehr als 100 Jahren seine Wirkung und dennoch fällt auf, dass sich der U.S. Dollar (USD) bereits seit drei Quartalen – inklusive des laufenden natürlich – steil nach oben bewegt. Anhand des Charts in logarithmischer Skalierung touchierte der Kurs in diesem Zusammenhang die langfristige Abwärtstrendlinie seit den 80er Jahren und dem damit einhergehenden Höchststand vom Index bei knapp 165,00 Punkten. Doch wie geht es nunmehr weiter? Dieser Frage wollen wir uns im nächsten Absatz nach der langfristigen Chartbeschau widmen.

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Die Tatsache des Touchs der langfristigen Abwärtstrendlinie sollte in jedem Fall beachtet werden. Wenngleich schräge Trendlinien auch durchaus schräger Natur sind und von daher in ihrer Relevanz durchaus eine gewisse Relation beinhalten. Doch vor dem Hintergrund der weiterhin extremen Positionierungen der CoT-Händlergruppen (CoT: Commitment of Traders) beim USDX wie auch beim EUR/USD, sollte man durchaus einmal mit einem Gegenmanöver der Bären beim USDX und wiederum der Bullen beim EUR/USD rechnen. Wann der Beginn einer Gegenbewegung startet, dies verraten auch nicht die CoT-Daten und doch wird es früher oder später zu einer Annäherung beider Händlergruppen im historischen Sinne mit Auflösung ihrer Positionen kommen müssen. Beispielgebend dazu sehen Sie im Nachgang den Chart von Wellenreiter-Invest auf Jahresbasis zur Positionierung der einzelnen Händlergruppen. Die professionellen Hedger (Coms/blau = Commericals) sichern sich daher mehr und mehr gegen die fortwährende Rally mit weiteren Shorts ab. Eine Zuspitzung dieser Extremsituation sollte überdies einkalkuliert werden, wie wir gleich im Nachgang feststellen werden.

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Quelle: Wellenreiter-Invest

Wir werden hier an dieser Stelle sowohl den USDX als auch den EUR/USD weiterhin im Auge behalten. Sofern Sie täglich auf dem Laufenden bleiben wollen, so besuchen Sie und folgen doch einfach dem JFD Desktop.

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Doch zoomen wir uns nunmehr tiefer in den Chart hinein, um ggf. eine Schlüsselmarke zur weiteren Entwicklung beim USDX zu erspähen. Der Blick auf den Wochenchart zeigt die aktuell laufende Konsolidierung auf hohem Niveau. Unter Anwendung der klassischen Charttechnik lässt sich ein Wimpel (Fortsetzungsformation) lokalisieren, welcher derzeit kurz vor bullischer Auflösung steht. Unter Berücksichtigung der vergangenen Impulse könnte es daher durchaus zu einer unmittelbaren Fortsetzung der laufenden Rally kommen. Somit wäre bereits ein Wochenschlusskurs über 94,92 Punkten als Signal einer weiteren U.S. Dollaraufwertung zu interpretieren. Ein neues Mehrjahreshoch über 95,48 Punkten dürfte die Lage weiter anheizen und mittelfristige Zugewinne bis rund 110,00 Punkte initiieren. Für den EUR/USD würde dies einen Verfall in Richtung von mindestens 1,0500 USD bedeuten und exakt dort wartet auch ein interessantes Level, welches wir in Kürze hier an dieser Stelle näher betrachten werden.

Abschließend sei noch auf die Möglichkeit einer bald startenden Gegenbewegung beim USDX hingewiesen. Löst sich der Wimpel nämlich nicht regelkonform bullisch auf, könnte es bei Kursen unter 93,25 Punkten zu einer vorgeschalteten Abwärtsbewegung beim USDX kommen. Dies würde wiederum eine unmittelbare Aufwertung beim EUR/USD begünstigen.

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Wochenschart - Created Using stooq.com

Christian Kämmerer
Head of Research & Analysis JFD Brokers Germany
JFD Brokers – Just FAIR and DIRECT
www.jfdbrokers.com

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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