Im heutigen Teil unserer Charttechnik lernen Serie geht es um die Dreiecks-Formation oder auch das symmetrische Dreieck. Auch bei diesen beiden Mustern unterscheidet man zwischen einem steigenden Dreieck oder eben einem fallenden Dreieck. Da diese Formation leicht zu entdecken ist und auch sehr aussagekräftige Signale mit sich bringt, handelt es sich hier um eine der beliebtesten Chartformationen unter den jeweiligen, technischen Tradern. Verlässt der Kurs innerhalb des Dreiecks den Kurs bei einem steigenden Trend nach oben, wurde der Trend bestätigt, fällt der Kurs jedoch darunter findet meist eine sogenannte Trendumkehr statt und umgekehrt dasselbe.

Dreiecke lassen sich natürlich wie jede andere bekannte Formation in jedem Markt anwenden, allerdings ist ein gewisses Minimum an Volumen vorausgesetzt, damit ein Trade auch vorhersehbarer wird.

Dreieck-Chartformation im Trading-Beispiel

Im nachfolgenden Chart sieht man ein gutes Beispiel für eine Dreiecks-Formation am Forex-Devisenmarkt:

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Da alle aufliegenden Punkte des Kurses nahezu identisch auffliegen, spricht man hier von einem symmetrischen Dreieck. Ein Trade sollte allerdings erst realisiert werden, wenn der Kurs das Dreieck verlässt und somit ausbricht. Hier im Beispiel wurde ein Scalping-Buy ausgeführt, da Kurse innerhalb des Dreiecks dazu tendieren, sich zwischen den beiden symmetrischen Linien zu bewegen. Was ebenfalls noch zu erwähnen ist, das der Ausbruch idealerweise nach 3/4 des Ablaufs der Formation geschehen sollte, ansonsten liegt nicht genügend Volumen im Markt oder Finanzinstrument vor und der Trade hat keine Aussagekraft, also kein 100% perfektes Chartbeispiel im oberen Bild.

Der Trade wird wie beschrieben nach Ausbruch getätigt, das Kursziel kann beispielsweise so gesetzt werden je nachdem wie groß die Differenz vom ersten Punkt der oberen + der unteren Linie ist. In diesem Beispiel entspricht der Take-Profit dann in etwa +150 Pips. Bei Dreiecken kann es auch wie bei anderen Formationen häufig zu Returns zur jeweilig, anliegenden Linie kommen, also auch hier einen nicht zu knappen Stop-Loss setzen oder noch besser, diesen mental im Kopf zu haben und nicht ins System des Brokers eintippen. Das Handelsvolumen nimmt innerhalb des Dreiecks übrigens konstant ab, bis der Ausbruch geschieht.

Weitere Chart-Formationen und Trading-Beispiele werden in unserer Übersicht unter diesem Link aufgeführt.