Was ist Forex?


  1. #1
    Forex

    Was ist Forex?

    Was ist Forex Trading?

    Viele neue Anleger und vorallem Einsteiger im Börsensegment werden in der heutigen Zeit immer mehr mit dem Begriff "Forex" oder "Devisenhandel" konfrontiert. Doch um was handelt es sich genau beim Forex Trading, was ist das und wie kann man Geld an der Forex Börse verdienen?

    Während die späten 90er Jahre von einem Ansturm der Kleinanleger auf die Fonds- und Aktienmärkte geprägt waren, ist im Wandel des letzten Jahrzehnts ein neuer Finanzmarkt für private Anleger immer beliebter geworden: der Devisenmarkt (Foreign Exchange Market, kurz: Forex). Beim Forex Trading werden Wechselkursschwankungen genutzt, um mit seinen Devisen-Positionen Gewinne zu erwirtschaften und die gekaufte Währung nach einigen Minuten oder Stunden wieder teurer zu verkaufen. Durch die hohe Hebelwirkung, die an der Forex erzielt wird, sind sehr hohe Gewinne möglich. Natürlich ist man auch auf der anderen Seite den Risiken des Devisenhandels ausgesetzt und kann beispielsweise innerhalb kürzester Zeit sein ganzes Geld verlieren.

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    Was ist Forex?

    Was sind die wichtigsten Währungspaare im Forexhandel?

    Aufgrund seiner Rolle als bedeutendste Reserve-Währung ist der US-Dollar (USD) weltweit am wichtigsten angesehen. Dem USD folgt der Euro (EUR). Dieser stellt insofern eine Besonderheit dar, als er nicht eine einzelne Volkswirtschaft repräsentiert, sondern einen Zusammenschluss von 17 Staaten, nämlich der Euro-Zone. Weitere Währungen mit starkem Handelsvolumen sind der Japanische Yen (JPY) das Britische Pfund (GBP), der Australische Dollar (AUD), der Schweizer Franken (CHF) und der Kanadische Dollar (CAD).

    Währungspaare und Notierungen im Devisenhandel

    Währungen können immer nur in Relation zu genau einer anderen Währung gehandelt werden. Sie handeln also in der Fachsprache genannt "Currency Pairs", sprich Währungspaare, wie EUR/USD, USD/JPY oder beispielsweise JPY/GBP. Die jeweils zuerst angegebene Währung ist dabei die Basiswährung. Deren Wert wird in der zweiten Währung, der Kurswährung ausgedrückt. Ein kleines Beispiel: Der EUR/USD hat einen aktuellen Wert von 1.3386. Dies bedeutet also, dass ein Euro aktuell 1.3386 US-Dollar kostet. Ihr Gewinn oder Verlust im Forexhandel ergibt sich also aus der zum Verkaufszeitpunkt gefallenen oder gestiegenen Kurswährung im Verhältnis zur Basiswährung.

    Pips und Lots

    Ein Pip bezeichnet die kleinstmögliche Schwankungseinheit zwischen zwei Währungen. Da die Notierung beim Forex Trading üblicherweise vier Nachkommastellen beinhaltet, entspricht ein Pip einem Zehntausendstel der Kurswährung. Es gibt jedoch bereits Forex Broker, die den Pipwert mit fünf Nachkommastellen im Forex Handelsprogramm anzeigen. Gehandelt werden Währungen nicht in beliebigen, sondern in genormten Mengen, den sogenannten Lots. Ein Standard-Lot entspricht 100.000, ein Mini-Lot 10.000 und ein Micro-Lot 1.000 Währungseinheiten. Dabei werden Micro-Lot Forex-Kontos am häufigsten von den Tradern eröffnet. Eine Währungsschwankung in US-Dollar von einem Pip entspricht also beim Standard-Lot 10$, beim Mini Lot 1$ und beim Micro-Lot 10 US-Cent. Trotz dieser geringen Beträge können Sie selbst bei bescheidenem Einsatz große Summen bewegen. Mithilfe eines Hebels, der auf geliehenem Geld beruht, steht Ihnen beim Forex Trading der bis zu 250-fachen Betrag des Guthabens auf Ihrem Tradingkonto zur Verfügung. Jedoch gibt es auch hier wieder sehr viele Unterschiede von den Forexbanken, wo Sie zuerst ein Live-Konto benötigen, um mit dem Handel von Devisen zu starten. Bei speziellen Brokern gibt es bereits einen Leverage (Hebel) bis zum 500-fachen Betrag ihrer Equity (Guthaben).

    Bid, Ask und Spread beim Forex Trading

    Wie auch bei anderen Handelsinstrumenten wie beispielsweise Aktien, bekommen Sie beim Forex Trading ebenso einen Kaufpreis (Bid) und einen Verkaufspreis (Ask) angezeigt. Bei der Notierung EUR/USD = 1.3383/87 beträgt die auch als Spread bezeichnete Differenz beispielsweise vier Pips. Als Spread bezeichnet man die Kosten, die Sie an ihren Broker zahlen müssen. Es gibt jedoch bereits Anbieter, bei denen Sie z.B. für das Währungspaar EUR/USD nur unter 1 Pip Spread zahlen müssen. Jedoch zurück zu unserem Beispiel: Sie können also einen Euro zum Preis von 1.3387 US-Dollar kaufen oder zum Preis von 1.3383 US-Dollar abstoßen. Mit einem Devisenpaar kaufen oder verkaufen Sie immer die Basiswährung zum Preis der Kurswährung.

    Wer handelt am Forexmarkt?

    Forex ist der größte und liquideste Markt der Welt. Täglich werden im Devisenhandel 4 Billionen US-Dollar und mehr umgesetzt. Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland lag im Jahr 2010 bei 3,46 Billionen US-Dollar. In diesem großen Finanzmarkt sind Unternehmen und Privatbanken aktiv, Hedgefonds und auch die einflussreichen Zentralbanken. Ebenfalls mit von der Partie sind Devisenbroker, über die Sie als Privatinvestor Zugang zum Forex Trading erhalten.

    Market Maker (STP) Forex Broker


    Ihnen stehen zwei verschiedene Arten von Brokern zur Auswahl: STP- und ECN Forexbroker. Bei einem STP-Broker findet der Handel gewissermaßen im eigenen Haus statt. Er stellt verbindliche Kurse, führt Käufer und Verkäufer zusammen und sorgt für die notwendige Liquidität. Seinen Gewinn erhält ein Market Maker durch den Spread, also der Differenz der Ankaufs- und Verkaufskurse, (BID und ASK) die er allen auf seiner Plattform handelnden Tradern anbietet. Zu den Vorteilen dieses Brokertyps zählen der Wegfall von Kommissionen für Transaktionen und in der Regel ein benutzerfreundliches und leicht zu handhabendes Interface. Ein gewisser Nachteil besteht in der Tatsache, dass ein Market Maker, der ja selbst die Kurse vorgibt, auch gegen Sie traden kann. Im Großen und Ganzen wird die Kursmanipulation aber durch den scharfen Wettbewerb zwischen den Market Makern verhindert. Einem Trader, der stets ungünstige Kurse gestellt bekommt, steht eine Vielzahl von Ausweichmöglichkeiten an Brokern zur freien Verfügung.

    ECN Forex Broker

    Das Gegenteil von einem STP-Anbieter am Forexmarkt wird als ECN bezeichnet das soviel heißt wie Electronic Communications Networks. Anders als der Aktienhandel findet der Devisenhandel nicht an Börsen oder anderen zentralisierten Handelsplätzen statt. Durch einen ECN Forex-Broker werden Ihre Orders direkt zu anderen Marktteilnehmern wie etwa Banken weitergeleitet. Beeinträchtigungen der Kurse durch ECNs sind nicht möglich, allerdings müssen Sie hier für jede getätigte Transaktion eine Kommission zahlen. Die Spreads können höher sein als beim Market Maker und auch die Benutzerfreundlichkeit ist weniger ausgeprägt.

    Mehr zum Thema ECN oder STP Broker finden Sie unter folgenden Link:

    http://www.forextradingforen.de/fore...ex-broker.html

    Ich hoffe, ich konnte Sie besser in die Welt des Forex Tradings einführen. Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, dann zögern Sie nicht und schreiben Sie mir eine eMail oder Private Nachricht, desweiteren können Sie alle ihre Fragen zum Devisenhandel in unserem Forum unter folgenden Link stellen: Forex Forum

    Freundliche Grüße,
    Patrick

    Weiterführende Links zum Thema Forex Trading:

    Forex Grundlagen

    Forex lernen

    Forex Lexikon

  2. #2
    Manonn


    vielen dank für diesen artikel! as ist ideal für die Anfänger wie ich bin. ich habe diese kategorisierte grundlage lange zeit gesucht. danke nochmal.

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