Es wird sich viel ändern im Trading Bereich und diverse Forex, CFD und Binary Options Anbieter Insolvenz anmelden

Wow! Was war das für ein Aufschrei im Internet, als die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) vorgestern am 1. Juni 2018 bekannt gegeben hat, dass die neue Hebelwirkung für Forex- und CFD-Produkte am 1. August 2018 in Kraft treten wird. Und die hat es absolut in sich: Der maximale Hebel (Leverage) wird für FX-Pairs auf marginale 30:1 und bei den Hauptindizes auf 20:1 reduziert werden. Es ist also vorbei mit irrsinnigen Hebeln von 500:1 oder dergleichen, bei denen ein Anfänger im Devisenbereich einfach KOMPLETT überfordert ist.

Schon jetzt scheinen viele Forex Anbieter bzw. Broker nervös zu werden, die große Geldquelle scheint sich langsam aber sich auszutrocknen. Schon lustig eigentlich, da uns bereits nach der ESMA Ankündigung diverse eMail-Anschriften erreicht haben von unseren zugehörigen Brokern (Namen werden wir nicht nennen) und hier bereits jetzt nach "Schlupflöchern" und Auswegen gesucht wird... denn um die Einschränkung bei den genannten Hebeln zu entkommen, hat man noch die Möglichkeit, sich als "professioneller Trader" zu registrieren, um diverse Broker zu zitieren. Um sich dafür qualifizieren zu können, benötigt man jedoch über 500.000.- Euro an liquiden Vermögen sowie einen Abschluss von mindestens 10 Handelsgeschäften der letzten 4 Quartale. So eine Vorgehensweise finden wir persönlich grob fahrlässig und unseriös. Das Problem bleibt hier nämlich für Trading-Rookies weiterhin bestehen: Sollte ein Grundbesitz der oben genannten Summe von vielen bestehen (Wohnhaus ausgenommen), fehlt immer noch die notwendige Erfahrung und der Bezug für solche riskanten Finanzprodukte.

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Binäre Optionen: Endgültiger Verbot auch hier in Europa?

Auch für Binary Options sieht es absolut nicht gut aus, denn der Handel damit ist bereits in diversen Ländern absolut verboten. Doch es kommt für manche Anbieter noch dicker: Die ESMA erwägt nun gemäß Artikel 40 MiFIR ein generelles Verbot von binären Optionen. Und wir sagen BRAVO! Viele Profis fühlen sich jetzt zwar auf den Schlips getreten und denken, dass man auch hierzulande "entmündigt" wird, doch unserer Meinung ist das ein längst überfälliger Schritt.

Das große Problem ist einfach, dass sich im Business der Binary Options zu 99,7% nur Anfänger tummeln sowie Glücksspiel-Ritter (ohne hier jemanden beleidigen zu wollen). Das heißt, es wird ohne einer jeglichen Strategie oder Money-Management wild herum gezockt. Im nachhinein ist der Ärger natürlich groß, wenn mal wieder das Konto an die Wand gefahren wurde und der Totalverlust die Folge ist, hier wird dann dem Broker gleich Betrug vorgeworfen. Wobei wir aus eigener Erfahrung zugeben müssen, dass vor allem im Binary Options Sektor dies bei diversen Anbietern zutrifft. Wieso? Bei Binären Optionen kann der Broker nämlich den Kurs SELBST stellen und sogar das Handelsprogramm manipulieren. Hier gibt/gab es leider bis dato noch keine strengeren Richtlinien. Letztendlich bleibt zu sagen, dass für viele Broker da draußen wohl der große Goldesel den Abmarsch machen wird und sich diverse Herren jetzt schon einmal einen neuen Job suchen können.

Viele Grüße!